Miesenheimer Jahrgang 1946/1947 auf Tour in Limburg
Jahrgangstour zum Siebzigsten
Miesenheim. Der Schuljahrgang 1946/1947 aus Miesenheim traf sich zu seiner größeren Jahrgangstour. Nachdem alle die „70“ mit Bravour hinter sich gebracht hatten, war turnusmäßig wie alle fünf Jahre eine Tagestour angesagt. Die „Mädchen“ und „Jungen“ kommen ohnehin einmal jährlich zu einem zwanglosen Treffen zusammen, aber nun war alles gut für einen Ausflug nach Limburg an der Lahn vorbereitet.
Von den ursprünglich 51 Klassenkameradinnen und -kameraden leben noch 46, davon hatten sich 33 für das Klassentreffen angesagt. Morgens traf man sich im Gasthaus Milles zu einem zünftigen Frühstück, bei dem schon viel gelacht wurde und alle sich auf ein Wiedersehen mit denjenigen freuten, die weiter weg wohnen und daher nur selten in Miesenheim anzutreffen sind. Danach fuhr die lustige Gesellschaft gestärkt mit einem extra gecharterten Bus mit Gesängen Richtung Limburg, wo sie von Mario Rohrer, einem Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Limburg, empfangen wurden. Hier erfuhren sie in einem kurzweiligen Vortrag einiges über die Geschichte und aktuelle Entwicklung dieser sehr schönen Stadt an der Lahn. Der Jahrgang bedankte sich bei Herrn Rohrer mit einem „geisthaltigen“ Gastgeschenk aus Andernach und wurde dann von ihm zu einem Stadtführer in die Innenstadt von Limburg begleitet.
Interessante Stadtführung
Herr Hagen nahm dann die Runde unter seine Fittiche. Als langjähriges Stadtratsmitglied und offenbar bestens mit der Geschichte Limburgs vertraut, lenkte er die interessierten Ausflügler mit vielen Anekdötchen, Kalauern und einem Sack voll Wissen um die Entwicklung dieser bereits von den Kelten besiedelten Region zwischen Taunus und Westerwald durch die Altstadt.
Eine zweieinhalbstündige Schifffahrt auf der Lahn wurde zur Erholung nach der anstrengenden Stadttour genutzt, um die Energien für den Abend aufzuladen, zu dem sich alle wieder im Gasthaus Milles zusammensetzten. Theo Kaltenborn hatte bereits ein kräftiges Abendessen vorbereitet und so ging es nahtlos zum gemütlichen Teil des Tages über. Als dann noch Willi Elz mit seinem Akkordeon die Hits aus der Jugendzeit zum Besten gab, war der guten Laune kein Einhalt mehr geboten. Lautstark wurde gesungen, viel geschunkelt, Sirtaki getanzt, getrunken und viele Witze erzählt. Erst kurz nach Mitternacht gingen die jung gebliebenen Siebzigjährigen gut gelaunt nach einem ereignisreichen Tag nach Hause.
