Filmabend im Kino
Kommunales Kino Andernach zeigt Frida Kahlo Biografie und Grundgesetz-Film
aus Andernach
Andernach. Viva la Vida!
Am vergangenen Filmabend zeigte das Kommunale Kino Andernach einen besonderen Film. „Frida“ aus dem Jahr 2002 ist eine unverfälschte und magische Reise durch das Leben, den Geist und das Herz der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo, die auf ein sehr bewegtes Leben zurückblickt. In jungen Jahren erleidet die hübsche und temperamentvolle Frida (dargestellt von Salma Hayek) einen Verkehrsunfall, der sie für lange Zeit ans Bett fesselt. Mit eisernem Willen aus der Bettlägerigkeit heraus beginnt sie zu malen. Auch die komplizierte lebenslange Beziehung zu dem Maler Diego Rivera wird thematisiert.
Sehr viele Besucher waren in den Gemeindesaal der Christuskirche gekommen, um dem bewegten Leben der mexikanischen Ausnahmekünstlerin beizuwohnen, die von sich sagte: „Ich habe nie Träume gemalt, was ich dargestellt habe, war meine Realität“. Ihr teuerstes Werk ist das Selbstporträt „El sueno/La cama“ aus dem Jahr 1940, das für knapp 50 Millionen US-Dollar ersteigert wurde - bis dato das teuerste Kunstwerk einer Frau.
Und was kommt als Nächstes?
Am 19. Mai beteiligt sich die Ehrenamtsgruppe Kommunales Kino am Geburtstag des Grundgesetzes. Zu diesem Thema wird ein Film gezeigt, der eine bewegende Zeitreise durch die westdeutsche Politik unternimmt, angefangen in den 1950er Jahren bis hin zur Wiedervereinigung. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf unerschrockenen Frauen und ihrer Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen und ihrem manchmal hart erkämpften Erfolg gegen allzu gestrige Chauvinisten, wie es im Parlament viele gab. Motto des Films: „Politik ist eine viel zu ernste Sache, als sie allein den Männern zu überlassen“. Sehr sehenswert!
