Zweites Kochen mit Flüchtlingen fand statt
Kulinarische Reise in die Welt arabischer Genüsse
Andernach. Bei der Auftaktveranstaltung „Gemeinsames Kochen mit Flüchtlingen“ wurde noch ein typisches deutsches 3-Gänge-Gericht in der katholischen Familienbildungsstätte (FBS) gekocht. Beim zweiten Kochen in der FBS mit dem Helferteam von Doris Doppler, Anja Waffenschmidt, Stefanie Lange (FBS) und Raimund Solcher (Flüchtlingskoordinator der Stadt Andernach) wurde ein syrisches Gericht gekocht.
Hier hatten die jungen Menschen aus mehreren Ländern die Rezepte für Kabse, Fattoush und Shaibiet und die Hähnchen besorgt. Das HIT-Shopping Center Andernach hatte wieder die weiteren Lebensmittel gespendet. Gemeinsam wurden die frischen Salate gewaschen und klein geschnitten, das Dressing angerichtet und die Fladenbrote geröstet, sodass es einen leckeren arabischen Salat mit geröstetem Brot (Fattoush) ergab. Wolfgang Lübke vom Kooperationspartner, Beirat für Migration und Integration, verschaffte sich einen Eindruck über die gelungene Integration am Herd. Parallel wurde die Hauptspeise Kabse, ein arabisches Reisgericht aus Hähnchen, Reis, Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Limonen, Mandeln, Pinienkerne, Peperpni, Safran, Brühe und weiteren Gewürzen, angerichtet. In der großzügigen Lehrküche der FBS war Platz für alle Köche. Als Nachtisch gab es den süßen Shaibiet.
Bei der gemeinsamen Zubereitung wurde mit Übersetzer, Händen, Gestik wie Mimik kommuniziert. Die ausgelassene Stimmung beim Essen zeigte wieder einmal, dass es viel Spaß gemacht hat, gemeinsam zu kochen, essen und sauber machen. Einhelliger Tenor war: „Beim nächsten Kochen sind wir wieder dabei“.
