Politik | 10.09.2026, 19:58 Uhr

Harz-Exkursion Highlights

Kulturelle Harz-Exkursion: Senioren aus Andernach entdecken Goslar, Wernigerode und Quedlinburg

Die Treppe zum historischen Rathaus von Wernigerode, dem Wahrzeichen der Stadt, war die perfekte Kulisse für die Mitglieder der Senioren-Union Andernach für ihr Gruppenfoto
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Andernach. Am frühen Sonntagmorgen startete die Senioren-Union Andernach im voll besetzten Bus zu einer Exkursion in die Harz-Region. Als erste Station stand die Weltkulturerbestadt Goslar auf dem Programm. Nach einem stärkenden Mittagessen im Brauhaus Goslar wurde die Busgruppe in zwei Hälften aufgeteilt, wobei evtl. vorhandene Mobilitätseinschränkungen ein ausschlaggebendes Kriterium für die Gruppenzuordnung war. Zwei kompetente Stadtführer brachten den Gästen aus Andernach ihre sehenswerte Stadt näher. Die historische Altstadt von Goslar zeugt von der Bedeutung als ehemalige Kaiserstadt und Handelsmetropole. Sie umfasst über 1.500 Fachwerkhäuser, prächtige Gilden- und Bürgerhäuser, die mächtige Kaiserpfalz als besterhaltener Profanbau des 11. Jahrhunderts nördlich der Alpen sowie zahlreiche historische Kirchen. Im Anschluss wartete das Harzer Kultur- und Kongresshotel in Wernigerode auf die Besucher, wo die Senioren sowohl abends auch auch zum Frühstück jeweils mit einem reichhaltigen Bufett verwöhnt wurden.

Der zweite Tag war der Erkundung von Wernigerode vorbehalten. Nach einer fachkundigen Führung durch die bunte Altstadt am Nordrand des Harzes hatten alle die Möglichkeit, sich die Stadt entsprechend ihren Interessen zu erschließen. Das märchenhafte Schloss Wernigerode hoch über der Stadt mit seinen prunkvollen Räumen sowie dem tollen Blick über den Harz lockte viele an, entweder zu Fuß, mit der Bimmelbahn oder mit einer Pferdekutsche den Berg zu erklimmen.

Am Dienstag stand Quedlinburg als zweites UNESCO Weltkutlruerbe auf dem Programm. Nach einer Rundfahrt durch den Harz mit Besuch regionaler Sehenswürdigkeiten wie dem Hexentanzplatz Thale war die Stadtführung in Quedlinburg der Höhepunkt des Tages. Die riesige mittelalterliche Altstadt gilt oft als das größte Fachwerk-Wunder. Die historische Altstadt mit über 2.000 Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten hat ihren mittelalterliche Stadtgrundriss fast unverändert erhalten. Den Abschluss dieser Tagesetappe bildete der Dom in Halberstadt, den die Senioren aus Andernach sich nicht entgehen lassen wollten. Der Dom St. Stephanus und St. Sixtus in Halberstadt, eine vom 13. bis ins 15. Jahrhundert im Stil der nordfranzösischen Gotik errichtete kreuzförmige Basilika, gilt als einer der wenigen großen Kirchenbauten des französischen Kathedralschemas in Deutschland. Hier konnte man entweder an einer Führung im Dom teilnehmen oder den größten mittelalterlichen Domschatz Deutschlands besichtigen.

Der Rückreisetag führte die Andernacher nach Alsfeld in Mittelhessen, wo nach einer Stärkung im Restaurant Mainzer Tor eine Stadtführung wartete. Alsfelds berühmtes Rathaus aus dem Jahr 1512 ist ein echtes Wahrzeichen und gilt als eines der schönsten gotischen Fachwerkgebäude Deutschlands. Insgesamt war die historische Altstadt mit ihren rund 400 Fachwerkhäusern und dem malerischen Marktplatz sehenswert und es blieb nach der Führung noch etwas Zeit für individuelle Interessen. Auf der Rückfahrt nach Andernach bedankte sich der Vorsitzende Richard Welter bei Karin Schäfgen, die diese Exkursion als Reiseleiterin hervorragend geführt und betreut hatte.

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Die Treppe zum historischen Rathaus von Wernigerode, dem Wahrzeichen der Stadt, war die perfekte Kulisse für die Mitglieder der Senioren-Union Andernach für ihr Gruppenfoto Foto: Richard Welter

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