Lokalsport | 10.03.2026

Leichtathletik Erfolge LG Rhein-Wied

Leichtathletik-Hallen-DM 2026: Drei fünfte Plätze - Erfolge in Föhren, Luxemburg & Ochtendung

Platz 5 für die Frauenstaffel der LG Rhein-Wied bei der Hallen DM in Dortmund.

Die LG Rhein-Wied erzielte bei der Leichtathletik-Hallen-DM 2026 in Dortmund mehrere fünfte Plätze und überzeugte zudem in Föhren, Luxemburg und Ochtendung mit starken Leistungen und Podiumsplätzen.

Dortmund. Am ersten März-Wochenende ging es auf großer und etwas kleinerer Bühne um Leichtathletik-Medaillen. Im Mittelpunkt stand die Dortmunder Helmut-Hörnig-Halle, wo die besten deutschen Athleten zur Hallen-DM antraten.

Von der LG Rhein-Wied hatten die Sprinter Sophia Junk, Jessica Roos, Maren Schumacher und Pascal Kirstges die Einzelnormen erfüllt. Die Aussicht auf die beste Platzierung hatte die Deutsche 200-Meter-Meisterin aus dem vergangenen Sommer Sophia Junk. Aus der erhofften Medaille wurde es nach drittschnellsten Zeiten der Vorläufe (7,33 Sekunden) und Halbfinals (7,30 Sekunden) diesmal leider nichts, weil die 27-Jährige gehandicapt nach Westfalen reiste. Ein Magen-Darm-Infekt in den Tagen vor der Meisterschaft raubte ihr wichtige Energie. „Dennoch habe ich mich gestellt und nicht versteckt. Ich wusste, dass es sehr schwer wird“, sagte Junk, die in 7,28 Sekunden im Endlauf Rang fünf belegte. Der Titel ging mit 7,18 Sekunden weg und gehört Philina Schwartz.

Ordentlich präsentierten sich auch Pascal Kirstges, Jessica Roos und Maren Schumacher. Schumacher und Roos zeigten über 200 Meter, dass sie in diesem Winter zur erweiterten deutschen Spitze auf den kurzen Strecken zählen. Die Hallenrunde schlossen sie mit den Plätzen fünf für Schumacher in persönlicher Bestleistung von 23,94 Sekunden und sieben für Roos (24,28), die im Halbfinale schneller gelaufen war (24,06), ab. Die Bestzeit und somit Gold ging nach den beiden Zeitendläufen an Svena Pfetsch (23,52). Auf der Sprintgeraden stieg Schumacher mit einem Hausrekord von 7,44 Sekunden ein, was genauso wie für Jessica Roos (7,43) den Halbfinaleinzug bedeutete. Bei der zweiten Selektion (Halbfinale) endete für die beiden Rhein-Wiederinnen der 60-Meter-Wettbewerb, die mit 7,48 Sekunden gleichauf auf den Rängen 14 und 15 lagen. Pascal Kirstges, der im gleichen 60-Meter-Vorlauf wie der spätere Meister Owen Ansah auf der Bahn stand, fehlten 0,04 Sekunden zum Halbfinale. Er wurde mit 6,89 Sekunden gestoppt.

Einsatz Nummer drei hatten Roos und Schumacher in der 4x200-Meter-Staffel, die sie auf den Positionen eins und zwei auf den Weg brachten, ehe Isabella Chetik und Leonie Kupser übernahmen. Das Rhein-Wied-Quartett gewann seinen zweiten Zeitlauf in 1:38,05 Minute, lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang zwei, wurde durch den schnellsten dritten Lauf aber noch auf Platz fünf verdrängt. Der SSC Berlin gewann mit Weltjahresbestleistung von 1:35,11 Minute. Für die Männer endete das Unterfangen schon nach einer Runde. Der Wechsel von Lennert Kolberg auf Pascal Kirstges funktionierte diesmal leider nicht.

Erfolge in Föhren, Luxemburg und Ochtendung

Outdoor war Föhren Schauplatz der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft im Halbmarathon und über 5 Kilometer. In den Meisterschaftswertungen nahmen von der LG Rhein-Wied Benjamin Becker, der die schnellste Halbmarathon-Zeit aller Teilnehmer lief (1:16:07 Stunde), den Titel in der M40 und Enrico Benzio in der M45 mit (1:22:00). Auf der Fünf-Kilometer-Strecke belegte Lia Smolka den Silberrang in der U20-Jugend (20:06 Minuten) und Uwe Klein schaffte es als M50-Dritter aufs Podium (19:29).

Einen interessanten Leistungsvergleich für die Altersklassen U14 und U16 weit über die Grenzen der heimischen Region hinaus bestritten Nachwuchstalente der LG in Luxemburg. Hier wurden die Disziplinen 60 Meter, 60 Meter Hürden, 1000 Meter, Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoß und 4x200 Meter absolviert und pro Geschlecht und Altersklasse anhand der Disziplinenplatzierungen eine Wertung aufgestellt. Die weibliche U14 belegte Rang 10, die weibliche U16 Position 8, die männliche U14 kam auf Platz 7 und die männliche U16 wurde Elfte. In der Addition aller Resultate stand der neunte Rang für die Rhein-Wieder. Der Ausfall von über fünfzehn Kindern verhinderte noch bessere Ergebnisse.

Die meisten Punkte auf einen Schlag brachten Mateo Tavano und Andreas Thielen mit ihren dritten Plätzen im Hochsprung (1,47 Meter) beziehungsweise Kugelstoß (9,73 Meter) ein.

Top-Leistungen des Nachwuchses und erfolgreiche Winterlaufserie

Die Top-Acht-Platzierungen des Rhein-Wieder Nachwuchses:

Männliche U14, 60 Meter Hürden: 5. Mateo Tavano 10,05 Sekunden; 8. Felix Trapp 10,33. Hochsprung: 3. Tavano 1,47 Meter. Weitsprung: 5. Trapp 4,71 Meter. Kugelstoß: 3. Andreas Thielen 9,73 Meter.

Weibliche U16, 60 Meter Hürden: 6. Clara-Sophie Keller 9,61 Sekunden. Weitsprung: 7. Ella Frings 4,66 Meter. Hochsprung: 8. Keller 1,46 Meter. Kugelstoß: 4. Fine Schellinger 11,06 Meter. 4x200 Meter: 8. Lotta Schullian/Klara Eichhorn/Keller/ Frings 1:55,60 Minute.

Die Winterlaufserie „Rund um den Haugnisberg“ ist abgeschlossen und ging mit zwei ersten Plätzen in der Gesamtwertung für die LG Rhein-Wied zu Ende. Tim Waldstädt gewann bei den Männern alle vier Läufe. Das perfekte Ergebnis machte er mit seinem Sieg auf der Vier-Kilometer-Strecke in Ochtendung perfekt (13:26,43 Minuten), dahinter rangierte sich sein LG-Kollege Marek Weißenfels – der Siebte von Lauf 4 - ein. Marlene Henne kam als beste W15-Läuferin an (18:44,30 Minuten) – drei Siege bei drei Starts brachten ihr ebenfalls in den ersten Rang in der Addition. Gesamtsieger Waldstädt sprühte in Ochtendung vor Tatendrang, meldete ebenfalls für die 8,1-Kilometer-Strecke und musste sich hier nur M35-Seniore Sebastian Rupprecht (28:01,95 Minuten), ebenfalls von der LG Rhein-Wied, geschlagen geben.

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Platz 5 für die Frauenstaffel der LG Rhein-Wied bei der Hallen DM in Dortmund. Foto: Dirk Gantenberg

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