Grüne Stadtentwicklung voran
Mehr-Grün-Strategie in Andernach für lebenswerten Stadtraum und Klimaschutz
aus Andernach
Andernach. Auf Einladung der Klimawerkstatt besuchten zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger eine Informationsveranstaltung mit Jonas Gesell, Leiter Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt. Mit einer umfassenden „Mehr-Grün-Strategie“ setzt die Stadt Maßnahmen zur Klimawandelanpassung um: für mehr Beschattung, Kühlung, bessere Luft- und hohe Aufenthaltsqualität.
Baumoffensive und Neupflanzungen: Auf dem Marktplatz wurden neben zwei Eichen zehn mobile Apfelspaliere in Holzkisten installiert. In der Mayener Hohl pflanzte man 400 Sträucher und 150 Jungbäume. Sechs reinrassige Schwarzpappeln stehen nun am Namedyer Werth; zahlreiche Einzelbaumpflanzungen erfolgten in Innenstadt und Ortsteilen. Am Vorplatz des Runden Turms soll der Aufenthalt aufgewertet werden: in Verbindung mit Anpflanzungen entstehen ein Outdoor-Lernort und Begegnungsort. Beim geplanten Ausbau der Breite Straße kommen 16 neue Bäume dazu. Hier, sowie am Breslauer Platz und am Rathaus sind Trinkbrunnen geplant. Für den Wald ist ein klimawandelangepasstes Waldmanagement vorgesehen, das hitzeresistente Arten berücksichtigt. Dem diesjährigen Motto der Essbaren Stadt – Obst – entsprechend, werden mehr Obstbäume und -sträucher gepflanzt; AirPots in Metallkisten dienen als flexible Pflanzcontainer. Ziel ist eine verstärkte Biodiversität im städtischen Raum. Oberbürgermeister Christian Greiner informierte über die Idee eines Generationenwaldes. Im Dialog mit den Anwesenden nahm er deren Anregungen auf und lud dazu ein, auch privat die Grünstrategie zu unterstützen. Fazit: Die Stadt wird grüner, kühler und lebenswerter. Bürgerinnen und Bürger können sich mit Ideen und Engagement beteiligen: naturschutz@andernach.de.
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