St. Seb. Schützenbruderschaft Nickenich
Patronatsfest gebührend gefeiert
Nickenich. Die Mitglieder des Schützenvereins Nickenich mit ihren Partnern feierten kürzlich ihren Patron St. Sebastian. Beginn war der Besuch des von den Schützen mitgestalteten Gottesdienstes, in dessen Verlauf die Schützen ihr Versprechen vor Gott wiederholten und das Sebastianus-Lied zusammen mit allen Gottesdienstbesuchern sangen.
Anschließend ging es in die Schützenhalle. Nachdem alle ihren Platz eingenommen hatten, standen zwei Ehrungen an: Dirk Hörsch wurde für 25 Jahre und Hermann Schneider für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Die Orden wurden ihnen von Bürgerkönig Erich Schwarz angesteckt.
Ein wichtiger Bestandteil des Sebastianustages ist das Verteilen der Pflichtfeste. Das heißt, es werden die Besuche der auswärtigen Schützenfeste durch die Mitglieder des Schützenvereins geregelt. Jedes aktive Mitglied bis 70 Jahre hat drei Pflichtfeste. Die Älteren dürfen nach Belieben wählen ob, wie oft und auf welche Feste sie fahren wollen, was rege in Anspruch genommen wird.
Nach der „anstrengenden“ Prozedur der Festeverteilung hatten alle Anwesenden Hunger und so ging es ans Büffet, das Wolfgang Treppmann vorbereitet hatte.
Traditionell bekommt die Schützenkönigin ihren Tag im Jahr, an dem sie die Hauptperson ist. Dann lädt sie die Schützen mit Partnern, ihre Familie und ihre Freunde zu Kaffee und Kuchen ein. Dieses Mal hieß es jedoch statt Königinnenkaffee Königskaffee. Schützenkönig Dirk Hörsch lud ein und viele Gäste kamen. Nach Kaffee und Kuchen satt hatte Dirk ein tolles Programm vorbereitet. Für die Nichtschützen hieß es: ab in den Luftgewehrstand! Getrennt nach Kindern, Frauen und Männern wurden drei Adler ausgeschossen. Als Preise gab es Haribo, Topfblumen und Vulkanbräu. Für die Schützen hieß es: ab an die Dartscheibe! Auch hier hatte Dirk die drei besten Werfer mit Preisen in Form von Gutscheinen beglückt.
Nicht nur Spaß sollte dieser Tag bringen, auch etwas Gutes. Und so wurde eine Spendenbox rundgereicht. Aufgerundet von Schützenkönig Dirk Hörsch brachte sie 240,- Euro ein. Dieser entschied auch, an wen das Geld gehen soll: 120,- Euro an den Kindergarten in Nickenich und 120,- Euro an die Familie des pflegebedürftigen Joshua.
