Allgemeine Berichte | 20.06.2015

Ruderverein Rhenus Andernach

Ruderpritsche im „Trockendock“

Sanierung der Ruderplattform unumgänglich - Hilfe von vielen Seiten

Um auch in Zukunft sachgemäß die Anlage nutzen zu können, lassen sich Sanierungsarbeiten nicht vermeiden. privat

Andernach. Die turnusmäßige Überprüfung brachte es an den Tag: Die Ruderplattform des RV „Rhenus“ bedarf nach entsprechender Untersuchung und jahrelangem, bestimmungsgemäßem Gebrauch einer Sanierung. Dabei geht es nicht nur um eine „kosmetische“ Runderneuerung am Zugangssteg durch einen Anstrich nach Rostentfernung und einem entsprechenden Voranstrich. Vielmehr erhält auch der große Ponton, der als Katamaran ausgebildet ist (zwei Schwimmkörper mit entsprechender Verbindung), einen neuen Korrosionsschutz, damit die aufwendigen Arbeiten für einige Jahre eine sicher zu betreibende Anlage garantieren.

Der Zugangssteg wird in Eigenleistung durch einen Teil der Mitglieder bearbeitet. Insgesamt ist es notwendig, alle Teile - Steg und Schwimmkörper - aus dem Wasser zu entfernen. Hierzu waren umfangsreiche Kranarbeiten erforderlich, handelt es sich

doch um ein Gewicht von nahezu 25 Tonnen, das bewegt werden muss. Dieses Vorhaben wurde durch die Stadtwerke Andernach GmbH durch das Verholen aus dem Hafenbecken mittels der Krananlage unterstützt. Anschließend erfolgte der Transport durch Tieflader der Firma Hachmeister zur ausführenden Firma SBS an der Industriestraße in Andernach.

Während der Zugangssteg innerhalb kurzer Zeit durch fleißige Helferinnen und Helfer endgültig behandelt werden konnte, verursachte der Schwimmkörper doch Kopfzerbrechen, weil die Teile, die sich außerhalb der Wasserlinie aber unter dem Ponton befinden, stärker korrodiert sind als angenommen. Diese Situation war aber von außen in keinem Falle erkennbar, sodass noch relativ große Flächen aufgedoppelt (Aufschweißen neuer Bleche) werden müssen. Das verursacht leider zusätzliche Kosten in nicht unbeträchtlicher Höhe.

Unterstützt wird die Investition auch durch das Land Rheinland-Pfalz, den Landessportbund mit dem Sportbund Rheinland, den Landkreis Mayen-Koblenz und die Stadt Andernach im Rahmen ihrer Sportförderrichtlinien, aber auch durch Firmen und Sponsoren und regional tätige Banken. Selbstverständlich hat der Verein auch einen Eigenanteil zu finanzieren.

Um auch in Zukunft sachgemäß die Anlage nutzen zu können, lassen sich Sanierungsarbeiten nicht vermeiden. Foto: privat

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