Schachfreunde Nickenich
Schachtreff Nickenich 2026 begeisterte junge und alte Denkfreunde
aus Nickenich
Nickenich. Der Verbandsgemeinde Pellenz und der Ortsgemeinde Nickenich ist es zu verdanken, dass der Schachtreff 2026 nicht ins Wasser fiel. „Die Umbauarbeiten in der Pellenzhalle, dem sonstigen Ausrichtungsort, hätten uns Organisatoren fast einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch es wurde schnell eine Alternative gefunden“, sagte der Vorsitzende der Schachfreunde Nickenich, Jens Wohde.
Kurzerhand wurden das 33. Rhein-Ahr-Mosel Jugend Open und der 27. Pellenz Cup in die Aula der Grundschule und die Vereinsräume verlegt. Die Bewirtung der rund 400 Spielerinnen und Spieler erfolgte wie gewohnt im Spiegelsaal, wo es Gelegenheit gab, sich zwischen den Runden auszutauschen. Der Schirmherr des Schachwochenendes, Verbandsbürgermeister Sebastian Busch, selbst ein begeisterter Schachspieler und Nickenicher Klubmitglied, ließ es sich nicht nehmen, den Schachtreff zu eröffnen und allen Beteiligten einen fairen Wettkampf zu wünschen.
Spannende Partien waren sowohl bei den Jugendlichen als auch den Erwachsenen an der Tagesordnung. 154 Nachwuchsspielerinnen und Spieler aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, manche davon mit hohem Niveau, kämpften in 7 Runden um die Schnellschachkrone in ihren Alterskategorien. Bei der U8 gewann Aashvi Gorapalli (SC Eschborn), bester Nickenicher wurde Konstantin Hadamitzky, der sich auf einem sehr guten fünften Platz behaupten konnte. Die U10 entschied Lev Gurevich (SC GEMA St. Ingbert) für sich. In der U12 konnte sich Miklos Gulyassy (Brühler SK 1920) ganz oben auf dem Siegertreppchen positionieren, wobei die U14 von dem Kölner Spieler Maximilian Kuhle entschieden worden ist. Max Wohde von den Schachfreunden Nickenich konnte sich auf dem dritten Platz behaupten. In der U18 gewann Maximilian Steigleder (SV 1920 Hofheim).
Am zweiten Tag des Schachtreffs traten 45 Vierer-Teams aus ganz Deutschland in sieben Runden Schnellschach gegeneinander an. Dass neben dem Ehrgeiz am Schachbrett, der Spaß nie zu kurz kam, zeigte sich insbesondere in den kreativen Mannschaftsnamen, wenn die „Absoluten Chaotinnen“ auf den „Zusammengewürfelten Haufen“ trafen. Das Team „Vier gewinnt“ konnte sich wie im letzten Jahr den Gesamtsieg sichern. Die beste Mannschaft aus dem Schachbezirk Rhein-Ahr-Mosel kam vom SV Mendig-Mayen, die sich auf dem achten Platz im Turnierfeld etablierte. Die Schachfreunde Nickenich I errangen mit Ihrem 15. Platz in der Bezirkswertung die „Bronzemedaille“ und mussten den „Silberkandidaten“ aus Remagen-Sinzig an sich vorbeiziehen lassen (13. Platz).
Bei einem attraktiven, über die Grenzen der Region bekannten Turnier wie dem Schachtreff, ist es gelebte Tradition, einen umfangreichen Preisfonds auszuloben. Auf die besten Kinder und Jugendliche warteten Pokale. Jedes Kind bekam eine Teilnehmerurkunde überreicht. Bei einem attraktiven, über die Grenzen der Region bekannten Turnier wie dem Schachtreff ist es gelebte Tradition, einen umfangreichen Preisfonds auszuloben. Dieser betrug in diesem Jahr über 4000 Euro. Auf die besten Kinder und Jugendlichen warteten Pokale, und darüber hinaus durfte sich jedes Kind einen Sachpreis aussuchen.
Die Teams, welche die Plätze 1 bis 3 beim Cup belegten, spielen im nächsten Jahr startgeldfrei und erhalten einen Verzehrgutschein. Gleichzeitig gab es bei der Mannschaftsmeisterschaft des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel einen Preisfonds (1. Platz 80 € - 2. Platz 60 € - 3. Platz 40 €). Alle Teilnehmer des Schachtreffs durften sich einen Sachpreis aussuchen.
Der Verein dankt seinen Sponsoren sowie allen Helfern.
Fotoimpressionen und ausführliche Ergebnislisten beider Turniere finden Interessierte unter www.schachtreff-nickenich.de.
Wer mehr über uns Schachfreunde erfahren möchte, oder selbst mitspielen will, kann uns gerne auf unserem freitäglichen Spielabend (Kinder und Jugendliche ab 16:30 Uhr, Erwachsene ab 18:30 Uhr) besuchen.
Die Spielsäle zogen in diesem Jahr in die Vereinsräume und in die Aula der Grundschule Nickenich um. Foto: Michael Harbeke
Hoch konzentriert spielte sich Max Wohde (SF Nickenich) auf den 3. Tabellenplatz in der Altersklasse U14. Foto: Michael Harbeke
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Marlon Seninger (SF Nickenich) spielte in der Altersklasse U12 und behielt in seinen Partien immer den Durchblick. Foto: Michael Harbeke