Allgemeine Berichte | 08.10.2016

Pfarreiengemeinschaft Andernach

Schöne Wallfahrt nach Fraukirch

„Vertraut den neuen Wegen“ lautete das Motto der diesjährigen Pilgertour

Die Fußpilgergruppe vor der Dreifaltigkeitskapelle in Plaidt. privat

Fraukirch. Die jährliche Wallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Andernach nach Fraukirch fand kürzlich statt. 21 Pilgerinnen und Pilger fanden sich früh am Morgen in der Pfarrkirche St. Albert ein, um sich auf das Thema „Vertraut den neuen Wegen“ einzustimmen. Wie in den vergangenen Jahren hatte Helga Thiel wieder einmal eine Wallfahrtskerze passend zum Thema gestaltet. Eine erste Station legten die Wallfahrer ein, nachdem die letzten Häuser von Andernach passiert waren. Ursula Schneichel und Paul Meyer, die gemeinsam mit Gemeindereferentin Luzia Waszewski die Wallfahrt inhaltlich vorbereitet hatten, luden jeweils dazu ein, einen alttestamentlichen Text zu hören, sich durch Impulse zum Nachdenken anregen zu lassen und mit einem Rosenkranzgesätz das Anliegen ins Gebet zu bringen. Die biblischen Texte erzählten von Mose, der - von Gott gerufen – den Auftrag erhält, die Israeliten aus Ägypten heimzuführen im Vertrauen auf ihn, den „Ich-bin-da“. Unterwegs murren die Israeliten und bereuen ihren Aufbruch, denn sie sehnen sich nach den „Fleischtöpfen Ägyptens“.

Doch auch in dieser Situation erfahren sie, dass Gott sie mit „Brot vom Himmel“ stärkt. Eine Stärkung gönnten sich auch die Pilger bei einer kleinen Rast in Plaidt, bevor es weiterging zur zweiten Etappe. Hierbei begleiteten zwei Texte aus dem Buch der Könige: Elija, der sich den Tod wünscht, wird vom Engel mit Brot und Wasser versorgt, damit er seinen göttlichen Auftrag erfüllen kann und schließlich die Erfahrung, dass Gott nicht im Außergewöhnlichen, im Großartigen da ist, sondern im leichten Säuseln des Windes Gottes Gegenwart spürbar ist. Die Menschen, von denen die Bibel erzählt, haben sich auf den Weg gemacht und können so dazu ermutigen, im Vertrauen auf Gott neue Wege zu wagen.

Viele Fragen stellen sich angesichts der Ergebnisse der Synode im Bistum Trier: „Wie soll es weitergehen? Wovon müssen wir uns verabschieden? Was wird alles auf uns zukommen?“ Fragen, die verunsichern, auf die die Bibel aber sehr eindeutig antwortet: Vertraut, denn Gott geht mit. In der Eucharistie schenkt sich Jesus in Brot und Wein und stärkt die Menschen auf ihrem Weg. Deshalb stand am Ende des Pilgerweges auch die gemeinsame Eucharistiefeier mit Pfarrer Dumont, zu der weitere Autopilger begrüßt werden konnten.

Nach einer wohlschmeckenden Erbsensuppe sowie Kaffee und Kuchen machten sich die Teilnehmer zurück auf den Heimweg Richtung Andernach. Schön wäre es, wenn sich im nächsten Jahr noch mehr Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft der Pilgergruppe anschließen würden, um sich noch besser kennenzulernen und um dadurch deutlich zu machen, dass alle miteinander auf dem Weg sind. Der Termin für das kommende Jahr steht schon fest: Samstag, 23. September.

Die Fußpilgergruppe vor der Dreifaltigkeitskapelle in Plaidt. Foto: privat

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