Lokalsport | 08.02.2013

HSV Rhein-Nette - Bezirksliga Frauen

Tabellenführer siegt souverän

Gegen den direkten Verfolger VfL Hamm gelang Rhein-Nette ein 24:19-Sieg

Andernach/Weißenthurm. Erster gegen Zweiter - diese Konstellation in einem Meisterschaftsspiel verspricht Spannung von Anfang bis Ende. Im Spiel der HSV Rhein-Nette, ihres Zeichens Tabellenführer der Handball-Bezirksliga, gegen den VfL Hamm, ärgster Verfolger der Gastgeberinnen, zeigte sich ein anderes Bild. Denn nie kam Rhein-Nette beim 24:19 (11:9)-Sieg gegen die Frauen aus dem Siegerland ernsthaft in Gefahr. Sechzig Minuten kontrollierte die Mannschaft um Sandra Stock und Melanie Augst das Spiel fast nach Belieben. Hamm, bis dato nach Verlustpunkten gleichauf mit Rhein-Nette, fand im Positionsspiel kaum ein Mittel gegen die sichere Abwehr, dahinter agierten noch die starken Torhüterinnen Kerstin Marci und Tina Jülich.

So war die Defensivabteilung erster Garant für den Sieg - und das, obwohl mit Regina Juchem eine der stärksten Abwehrspielerinnen der Liga fehlte. In der Offensive dagegen wechselte Licht mit Schatten. Gerade in den ersten Minuten zog Rhein-Nette ein sehr gut strukturiertes Angriffsspiel auf und bot den zahlreichen Zuschauern wirklich ansehnlichen Handball. Dann aber kam immer wieder Sand ins Getriebe, das Umschalten aus der Abwehr klappte nicht, Fehlpässe und Fangschwächen luden Hamm zu Gegenstößen ein, sodass mehrfach scheinbar deutliche Vier- und Fünf-Tore-Führungen wieder auf zwei Tore zusammenschrumpften. Dann aber zeigte sich die Qualität der erfahrenen Spielerinnen, vor allem Melanie Augst zog in solchen Situationen das Tempo an, spielte ihre Kreisläuferin frei oder erzielte selber Tore, um Hamm wieder zu distanzieren.

„Wir haben mit Routine, einer guten Abwehrleistung und ab und zu gutem Angriffsspiel Hamm dominiert. Ich hatte nie das Gefühl, dass die Partie verloren gehen könnte - wir hätten bei einer besseren Chancenverwertung vor allem von den Außenpositionen noch erheblich deutlicher gewinnen können“, war das Spiel für Coach Joa Helf, der den erkrankten Trainer Uwe Schmitz vertrat, eine relativ ruhige Angelegenheit.

Jetzt gilt es für Tabellenführer Rhein-Nette, das letzte Drittel der Saison mit Elan anzugehen, um den Zwei-Punkte-Vorsprung bis zur Meisterschaft zu halten. Vorentscheidend wird wohl das Spiel gegen den TV Bassenheim Anfang März.

Es spielten: Tina Jülich, Kerstin Marci (TW); Melanie Augst, Sabine Einig, Kirsten Franz, Meike Hartig, Sylvia Helf, Katharina Körber, Kathrin Maus, Maren Maus, Nadine Schmitt, Anne Schneider, Jenny Siemann, Sandra Stock.

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