Hitzestress bei Haustieren
Tierschutzverein Andernach gibt Tipps zum Schutz von Haustieren
aus Andernach
Andernach. SWR zur Reportage im Tierheim Andernach
Wie kommen Hunde, Katzen und Kleintiere gut durch die heißen Sommertage? Diese Frage wollten die Redakteure der Landesschau Rheinland-Pfalz vor Ort gerne klären.
Die 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Andernach u.U.e.V. Dr. Monika Hildebrand konnte als Tierärztin wertvolle Tipps geben ebenso wie Daniel Stoll vom Tierheimteam.
Ältere Tiere, Jungtiere, übergewichtige Haustiere sowie kurzschnäuzige Hunderassen und Katzen reagieren besonders empfindlich auf hohe Temperaturen. Warnzeichen sind starkes Hecheln, unruhige Atmung, übermäßiger Speichelfluss, taumelnder Gang oder Erbrechen. Ein Blick ins Maul kann Hinweise geben, ob ein Besuch beim Tierarzt sinnvoll ist. Dunkelrote, blaue oder ganz blasse Schleimhäute sind Warnzeichen.
Die Hitze schlägt vielen Tieren auf den Magen und führt zu Durchfällen. Durch den hohen Flüssigkeitsverlust besteht die Gefahr, dass der Kreislauf des Tieres kollabiert.
Hitze führt dazu, dass sich Krankheitskeime explosionsartig vermehren können. Deshalb sollte das Trinkwasser im Napf häufig gewechselt werden und eine Futterschüssel mit Essensresten nicht stehen bleiben. Für einen Schattenplatz und kühle Rückzugsorte ist jedes Haustier dankbar. Kühlmatten, Duschen oder sogar ein Planschbecken können probeweise bereitgestellt werden.
Um weitere ausführliche Informationen zu erhalten, kann der Bericht vom 16. Juli in der Mediathek aufgerufen werden.
Spenden: KSK Mayen – IBAN DE97 5765 0010 0020 0054 43
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