Jahresausflug der GERAK
Vereinsmitglieder erkundigen luxemburgische Stadt Vianden
Andernach. Teilnahme an Aktivitäten, die der Völkerverständigung dienen, gehören zum Vereinszweck der GERAK. Die GERAK fuhr daher in die kleine luxemburgische Stadt Vianden um sich von der schönen Landschaft der Ardennen verzaubern zu lassen.
Bei herrlichem Wetter und vollbesetztem Bus wurde nach der Ankunft in das Hotel Belle-Vue zu Kaffee und Kuchen eingekehrt. Interessierte konnten anschließend an einer Stadtführung teilnehmen. Man lernte vieles über die gemeinsame deutsch-luxemburgische Geschichte und konnte erleben, dass Luxemburg mehr zu bieten hat als Kaffee, Zigaretten oder Benzin.
Über der Stadt thront die Burg Vianden. Wegen der Verbindung zwischen den Grafengeschlechtern Nassau und Vianden, der Übernahme der Grafschaft Vianden durch das Haus Nassau, des Streits im Haus Vianden und seiner Folgen ist die Burg vor allem für Besucher mit Interesse an der Geschichte der Dynastie Oranien-Nassau sehenswert. Zwischen 1862 und 1871 besuchte auch der französische Schriftsteller Victor Hugo fünfmal das Großherzogtum Luxemburg und verbrachte einige Zeit als politischer Flüchtling in Vianden. Auch konnte man die Trinitarierkirche kennenlernen. Die Trinitarierkirche Vianden ist eine frühgotische zweischiffige Hallenkirche und wurde im 13. Jahrhundert errichtet.
Bei der Rückfahrt kehrten die Reisenden in das Hotel Eifelperle in Laubach zum Abendessen ein.
Zurück in Andernach, verabschiedeten sich viele zufriedene Mitreisende bei Präsident Carsten Meyer und dem Vorstand für einen schönen Tag mit vielen neuen Eindrücken.
Der Vorstand freut sich bereits auf den nächsten Ausflug am 15. Dezember, zur Nikolausfahrt nach Rüdesheim.
