Fachtagung im Landeskrankenhaus in Andernach am 20. September
Welche Alternativen gibt es zu Neuroleptika?
Andernach. „Das Zeitalter der Aufklärung – Innovative Informationen zu Neuroleptika“ lautet das Thema einer Fachtagung, zu der der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Landeskrankenhaus in Andernach einlädt. Am Mittwoch, 20. September, dreht sich am Tagungsort im Landeskrankenhaus alles um Alternativen zu Neuroleptika, also Medikamenten zur Behandlung psychischer Störungen. Beginn ist um 10 Uhr. Der Vormittag ist allgemeinen Informationen zum Thema gewidmet. Nach der Begrüßung und Einführung spricht Dr. Jann E. Schlimme, Privatdozent an der Berliner Charité und freier Arzt in Berlin, ab 10.45 Uhr zum Thema „Neuroleptika absetzen“, bevor Dr. Andreas Konrad, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, gemeinsam mit dem Sozialpädagogen Dr. Peter Lehmann über das Projekt „Aufklärungsbögen Neuroleptika“ berichtet. Dieser Vortrag beginnt um 11.30 Uhr. Nach der Mittagspause geht es mit detaillierteren Fragestellungen weiter. Für den Vortrag „Rechtliche Aspekte – Neuroleptika absetzen“ um 13 Uhr ist der Münsteraner Rechtsanwalt Dr. Heinz Kammeier eingeladen. Ab 13.45 Uhr berichtet Regina Bellion aus Wilhelmshaven von ihren Erfahrungen beim Absetzen. Anschließend berichtet Dr. Sylvia Claus, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Klingenmünster, über „Erste Erfahrungen mit dem Aufklärungsbogen“. Den letzten Vortrag hält die Betroffene Dr. Wilma Boevink um 15 Uhr. „Selbsthilfemöglichkeiten bei Depressionen und Psychose“ lautet ihr Thema. Eine Diskussionsrunde mit allen Teilnehmern rundet die Veranstaltung ab. Gegen 16 Uhr klingt die Fachtagung, die unter der Schirmherrschaft von Roswitha Beck steht, aus. Anmeldung bis Sonntag, 10. September, unter E-Mail z.buzasi@web.de oder Tel. (06 51) 69 97 81 66. Mehr Informationen zum Landesverband und zur Tagung gibt’s im Internet unter www.lvpe-rlp.de.
