Kita Plaidt besichtige die Rettungshubschrauber des ADAC
Zehn „Wackelzähne“ im Cockpit
Koblenz. Zehn angehende Schulkinder und ihre Erzieherinnen Katrin Mayer und Tanja Strahl kamen ganz aufgeregt in die Katholische Kindertagesstätte Plaidt. Es war endlich soweit und die große Fahrt nach Koblenz stand an.
Mit dem Bus ging es erst einmal zum Bundeswehrzentralkrankenhaus. Nach einem kurzen Spaziergang erreichte die kleine Gruppe den Landeplatz des Helikopters. Leider war dort weit und breit kein Helikopter in Sicht, sodass die Enttäuschung den Kindern förmlich ins Gesicht geschrieben stand. Da die Hubschrauber offensichtlich einen Einsatz hatten, begannen die „Wackelzähne“ erst einmal mit einem Picknick. Spontan boten dann die Sanitäter des OP-Rettungswagens den wartenden Kindern an, eine Besichtigung ihres Einsatzwagens zu machen. So kam es dazu, dass zehn kleine Schnüffelnasen begeistert, mutig und staunend den Rettungswagen inspizierten, den Blutdruck maßen und sich ein EKG anfertigen ließen. Spritzen und Verbandsmaterial wurde großzügig verteilt und von den Kindern mit Begeisterung für alle möglichen Experimente und Spiele eingesetzt.
Plötzlich schwoll ein Geräusch an. Schnell erkannten die Kinder, dass das der Helikopter sein musste. Dieser setzte mit viel Getöse und Wind zur Landung an. Nun war es an den Piloten, den Rettungshubschrauber ausführlich zu zeigen. Jeder durfte einmal den Platz des Piloten einnehmen und sich die Gerätschaften und unzähligen Knöpfe im Cockpit ansehen.
Alle kleinen und großen Ausflügler waren sich einig: „Dieser Ausflug war spitze“. Nun konnte die zweite Gruppe mit neun „Wackelzähnen“ einen Tag später auf Entdeckungsreise auf den Helikopterlandeplatz gehen und dieses Abenteuer erleben.
