Lokalsport | 19.08.2015

ADAC GT Masters gastierten am Nürburgring - Safety-Car-Phasen sorgen für Spektakel und chaotisches Nachspiel

Asch und Ludwig betrieben zumindest noch ein wenig Schadensbegrenzung

Der Start zu den ADAC GT Masters auf dem Nürburgring. BURG

Nürburgring. Nach dem Oldtimer Grand Prix gastierte mit der ADAC GT Masters die nächste hochkarätige Rennserie am Nürburgring. Mit Fahrzeugen der deutschen Hersteller von Audi, BMW, Mercedes, Porsche sowie den Boliden von Bentley, Lamborghini und Corvette war auch am Nürburgring eine Markenvielfalt am Start, von der andere prominente Serien nur träumen können. Als Tabellenführer reiste das Fahrer-Duo des heimischen Zakspeed-Teams aus Niederzissen an. Bisher zeigten die beiden Piloten des Teams, Luca Ludwig (Bonn), Sohn von Tourenwagenlegende Klaus Ludwig und Sebastian Asch (Ammerbuch) mit dem Mercedes-Benz SLS AMG eine mehr als beeindruckende Leistung. Alle Rennen beendete das Duo in den Top-Vier und sammelten so in der ersten Saisonhälfte 145 Punkte, mehr als alle Halbzeitmeister zuvor. Es sei vorweggenommen: Für Fahrer und Team sollte es ein Wochenende zum Vergessen werden. Wegen eines zu leichten Autos im Qualifying mussten Asch und Ludwig in beiden Rennen vom Ende des Feldes starten und sammelten mit den Positionen 9 und 10 nur magere fünf Punkte. Asch und Ludwig liegen jetzt mit jeweils 151 Punkten immer noch vor Klaus Bachler, der mit dem Porsche 911 GT3 R vom Team Schütz Motorsport bisher insgesamt 121 Zähler einfahren konnte.

Trotz regnerischer Witterung erlebten die Zuschauer bei den Läufen neun und zehn spannenden Motorsport, bei dem Audi zum Dominator wurde.

Nach Sichtung der Videos erfolgten Strafen

Mit einem chaotischen Nachspiel endete allerdings das Samstagsrennen. Das Ergebnis war am späten Samstagabend nach zahlreichen Strafen noch einmal kräftig durcheinander gewürfelt worden. Jordan Lee Pepper (Südafrika) und Nicki Thiim (Dänemark), die im Audi R8 den ersten Lauf ursprünglich gewonnen hatten, wurden aufgrund eines nicht erlaubten Überholmanövers während einer Safety-Car-Phase von den Sportkommissaren nachträglich mit einer 30-Sekunden-Zeitstrafe belegt. Dadurch rutschte das Duo letztendlich auf Platz fünf zurück. Neue Sieger wurden somit die beiden Markenkollegen Daniel Dobitsch (Österreich) und Edward Sandström (Schweden). Audi konnte sich aber trotz der Rückversetzung von Pepper und Thiim immer noch über einen Dreifacherfolg freuen. Rahel Frey (Schweiz) und Philip Geipel (Plauen) rückten auf Platz zwei, ihre Markengefährten Stefan Wackerbauer (Landshut) und Kelvin van der Linde (Südafrika) wurden als Dritte gewertet. Neben den Siegern und einigen weiteren Teams hatte es auch die Tabellenführer Luca Ludwig und Sebastian Asch getroffen, die wegen des gleichen Vergehens von Platz vier auf Rang neun zurückfielen. Die Strafen wurden erst nach einem Protest und anschließender Sichtung der Videos erkannt und daher so spät verhängt.

Nach dem Dreifachsieg am Samstag feierten die Ingolstädter auch beim zehnten Lauf am Sonntag einen Doppelsieg. Florian Stoll (Rickenbach) und Marc Basseng (Löbau) setzten sich in ihrem Audi R8 LMS ultra vor ihren Teamkollegen von MS Racing, Daniel Dobitsch (Österreich) und Edward Sandström (Schweden), durch. Das Podium komplettierten Klaus Bachler und Martin Ragginger (beide Österreich) im Porsche 911 GT3 R vom Team Schütz Motorsport.

Neben den Läufen zur ADAC GT Masters bereicherten die insgesamt neun weiteren Rennen mit spannendem Motorsport das Programm. In den Läufen der Rahmenserien zur ADAC Procar Meisterschaft oder des Renault Clio Cup lieferten sich die Piloten ebenso spannende Duelle wie in der GT4 European Serie und der ADAC Formel 4.

Abseits des Geschehens auf der Strecke gab es für die Fans mit Autogrammstunde und Pit-Walk weitere interessante Programmpunkte.

Zweite Saisonhälfte startet

Schon am kommenden Samstag, 22. August starten die VLN-Piloten mit dem sechsten Lauf in ihre zweite Saisonhälfte, bevor dann vom 28. bis 30. August die Boliden der FIA WEC zum motorsportlichen Höhepunkt des Jahres an den Start rollen.

Die Piloten des Mercedes-Benz SLS AMG vom Zakspeed-Team aus Niederzissen sind weiterhin an der Tabellenspitze.

Die Piloten des Mercedes-Benz SLS AMG vom Zakspeed-Team aus Niederzissen sind weiterhin an der Tabellenspitze.

Der Start zu den ADAC GT Masters auf dem Nürburgring. Fotos: BURG

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