Einweihungsfeier des neuen Naturrasenplatzes des Sport-Club 1957 Wassenach e.V.
„Aus Asche wird Rasen“
Bekannte Persönlichkeiten aus der Kommunalpolitik und des Sportes kamen zur offiziellen Einweihung
Wassenach. Anlässlich der offiziellen Einweihung eines Naturrasenplatzes begrüßte der Vorsitzende des Sport-Club 1957 Wassenach e.V., Michael Bresk am vergangenen Sonntag neben vielen eigenen Vereinsmitgliedern und Vertretern befreundeter Vereine unter anderem auch den Landtagsabgeordneten Guido Ernst, den Kreisbeigeordneten und Vizepräsident des Sportbund Rheinland, Fritz Langenhorst, der stellvertretend für Landrat Dr. Jürgen Pföhler vor Ort war, den Bürgermeister der VG Brohltal, Johannes Bell, Ortsbürgermeister Manfred Sattler, den Präsident des Fußballverbands Rheinland, Walter Desch, den Ersten Beigeordneten der Gemeinde Wassenach, Siegfried Stegemuer (RWE AG) und, nicht zuletzt, Pfarrer Peter Bollig, der den neuen Naturrasenplatz an der Laacher Straße segnete. „Vor vier Jahren ist aus der Idee, diesen Rasenplatz zu realisieren, ein konkretes Projekt geworden“, so Michael Bresk in seiner Begrüßungsrede. Der Vorsitzende des SC Wassenach führte weiter aus: „Vor circa einem Jahr haben wir mit den Arbeiten begonnen. Ein 180 Meter langer Drainagegraben musste gezogen werden und nach Verlegung des Drainagerohres wurden 85 Tonnen Lava bewegt, um den Graben zu schließen.“
1500 Arbeitsstunden flossen in das „Mammutprojekt“
Die Mitglieder des Vereins sowie viele freiwillige Helfer, ohne deren Engagement das Projekt sicher nicht zustande gekommen wäre, leisteten circa 1500 Arbeitsstunden. Durch die Unterstützung des Landessportbundes Rheinland, der Ortsgemeinde Wassenach, der Kreisverwaltung Ahrweiler, zahlreicher Sponsoren sowie der Mitglieder und der Abteilungen des Vereins konnte der lang gehegte Traum von einem Naturrasen-Spielfeld Wirklichkeit werden. „Aus Rot wird Grün - aus Asche wird Rasen“ lautete dann auch das Fazit des seit Mai 2013 amtierenden Vorsitzenden des SC Wassenach. Das gesamte Sportgelände wurde in Eigenleistung mit circa 200 Metern Maschendrahtzaun eingezäunt. Michael Bresk bedankte sich auch bei der RWE AG, die sich im Rahmen ihres „Aktiv vor Ort“ - Projektes an der Finanzierung des Zaunes maßgeblich beteiligte.
Außer dem Nachbarverein Spvgg. Nickenich, der während der Bauphase seinen Platz in Nickenich für den Spiel- und Trainingsbetrieb zur Verfügung gestellt hatte, sprach Bresk seinem Vorgänger im Amt, Rainer Bender, einen ganz besonderen Dank aus: „Vieles, von dem, was wir heute hier sehen und nutzen können, geht auf die Initiative unseres langjährigen ersten Vorsitzenden Rainer Bender zurück, dem an dieser Stelle unser Dank für seine Weitsicht und sein Engagement gebührt!“
In seiner Eigenschaft als Moderator kündigte der stellvertretende Geschäftsführer des Vereins, Michael Schilberz als nächsten Redner den Kreisbeigeordneten und Vizepräsidenten des Sportbund Rheinland sowie Sportkreisvorsitzender des Kreises Ahrweiler, Fritz Langenhorst an, der zunächst herzliche Grüße von Landrat Dr. Pföhler überbrachte, der leider verhindert war. „Der Kreis hat sich mit 5000 Euro in das Projekt Naturrasenplatz eingebracht und ich denke, das ist gut angelegtes Geld.
Da man die Baumaßnahme hier in Wassenach rechtzeitig beantragte, wurde sie auch vom Sportbund Rheinland genehmigt und finanziell gefördert. Darüber hinaus haben wir für die Zaunanlage und weitere kleinere Arbeiten noch eine zweite Maßnahme nachschieben können, sodass hier insgesamt circa 70.000 Euro in das Projekt des SC Wassenach geflossen sind, von denen 35 Prozent vom Land übernommen wurden“, so Fritz Langenhorst, der seine Rede mit den Worten beendete: „Andere Vereine können von einem solchen Waldstadion wie diesem hier in Wassenach nur träumen!“
Enorme Eigenleistung des SC Wassenach
Nach einem Grußwort von VG-Bürgermeister Johannes Bell, der die enorme Eigenleistung des SC Wassenach bei der Realisierung des „Mammutprojektes“ hervorhob, nannte Ortsbürgermeister Manfred Sattler die Realisierung dieses Projektes einen „Meilenstein für den SC Wassenach und eine Investition in die Zukunft, nicht nur für den Verein, sondern auch für die Jugend und den Ort Wassenach. Manfred Sattler wörtlich: „Die Gemeinde unterstützt das Projekt, weil Sport zu unserer Gesellschaft gehört und dafür müssen Rahmenbedingungen - wie zum Beispiel hier in Wassenach - geschaffen werden!“
Während der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU im Kreis Ahrweiler, Guido Ernst unter anderem auch in seiner Eigenschaft als sportpolitischer Sprecher seiner Fraktion in Mainz und Vorsitzender der SG Bad Breisig darauf hinwies, dass ein Rasenplatz das Nonplusultra des Fußballs sei, gratulierte Pfarrer Peter Bollig im Namen der Pfarrgemeinde St. Remigius Wassenach zu dem „gelungenen Werk“ und zitierte - bevor er den Rasenplatz segnete - aus dem Matthäus Evangelium die „Goldene Regel“: „Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt!“ und spielte damit auf das faire Spiel beim Sport an.
Walter Desch, Präsident des Fußballverbands Rheinland, der vor 50 Jahren, anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des SC Wassenach, zum ersten Mal vor Ort war stellte unter anderem die Frage nach weiblichem Fußball-Nachwuchs und fügte, bevor er sein Geschenk für den Verein, einen Fußball, an die auf dem Platz spielenden Kinder „auslieh“, hinzu: „Wenn ich wieder nach Wassenach kommen sollte, werde ich diese Frage noch einmal stellen, Herr Vorsitzender!“
Vertreter aus Politik, Sport und Kirche gaben sich die Ehre.Fotos: SF
Der Nachwuchs freute sich besonders über den Fußball von Walter Desch.
Pfarrer Peter Bollig segnete den neuen Naturrasenplatz an der Laacher Straße.
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