Allgemeine Berichte | 14.09.2026, 11:26 Uhr

Waldbrand-Übung fordert Feuerwehr und DRK in Wehr

Autarke Wasserversorgung, Unfallhilfstelle und schnelle medizinische Hilfe

Gruppenfoto der Gemeinschaftsübung des DRK und der Feuerwehr Wehr
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Bei einer gemeinsamen Übung von Freiwilliger Feuerwehr und des DRK Ortsvereins Wehr stand ein anspruchsvolles Waldbrandszenario im Mittelpunkt. Neben der Brandbekämpfung galt es, eine autarke Wasserversorgung aufzubauen und gleichzeitig die medizinische Versorgung mehrerer verletzter Personen sicherzustellen.

Angenommen wurde ein Waldbrand in einem abgelegenen Gebiet. Da dort keine unmittelbare Löschwasserversorgung zur Verfügung stand, musste die Feuerwehr eine eigenständige Wasserversorgung aufbauen. Unterstützt wurde sie dabei von einem örtlichen Landwirt, der mit einem 4.000-Liter-Wasserfass zur Übung anrückte und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der Wasserversorgung leistete.

Parallel zur Brandbekämpfung errichtete das DRK eine Unfallhilfstelle. Dort wurden mehrere Verletzungsszenarien abgearbeitet. Simuliert wurden unter anderem eine Verletzung am Bein sowie ein Sonnenstich. Die Einsatzkräfte des DRK übernahmen die Untersuchung, Erstversorgung und Betreuung der Patienten.

Die Übung stellte insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DRK auf die Probe. Während die Feuerwehr die Brandbekämpfung und Wasserversorgung koordinierte, konzentrierte sich das DRK auf die medizinische Versorgung und Betreuung der Verletzten.

Durch die Unterstützung des Landwirts konnte zudem die Zusammenarbeit mit örtlichen Landwirten als wichtige Ressource bei größeren Wald- und Flächenbränden praktisch erprobt werden. Gerade bei Einsätzen in schwer zugänglichem Gelände können zusätzliche Wasserreserven einen wertvollen Beitrag zur Gefahrenabwehr leisten.

Die Übung verlief erfolgreich und zeigte, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, DRK und örtlichen Unterstützern ist. Gleichzeitig konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt und mögliche Abläufe für einen tatsächlichen Waldbrand weiter optimiert werden.

Die Versorgung des Verletzten wurde von den ausgebildeten Rettungssanitätern Celina Smith und Kevin Frevel sehr anschaulich durchgeführt und erklärt.

Nach getaner Arbeit durfte natürlich auch die Kameradschaft nicht zu kurz kommen. Zum Abschluss der Übung trafen sich die Einsatzkräfte zu einem gemeinsamen Grillen. Auch der Bürgermeister Andy Paulissen ließ es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen, und nutzte die Gelegenheit, sich persönlich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und die Bereitschaft zu bedanken.

Die Wehrführer Andreas Nuppeney und Michael Beck, sowie die Bereitschaftsleitung Kevin Frevel und Celina Smith bedankten sich bei allen Beteiligten für die eifrige Teilnahme und die gute Zusammenarbeit. Man war sich einig, dass solche Übungen regelmäßig wiederholt werden müssen, um die Zusammenarbeit untereinander noch weiter zu optimieren.

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Gruppenfoto der Gemeinschaftsübung des DRK und der Feuerwehr Wehr Foto: Julian Rau

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