Allgemeine Berichte | 05.05.2026

Sanierungskonzept für Bernharduskapelle

Bernharduskapelle: Sanierung und Pflege durch Nachbarschaft in Kulturdenkmal-Ort

Auf der Baustelle: Manfred Schlich, Max Burchert (Bagger), Theresa Kiel, Otto Gros.

Kempenich. 1951 wurde die im 2. Weltkrieg zerstörte Bernharduskapelle für rund 5000 DM, sowie mit Eigenleistung und Spenden durch die Nachbarschaft, wieder aufgebaut.

Nach der offiziellen Gründung der Bernhardus-Nachbarschaft im August 1951 übernahm sie auch die zukünftige Unterhaltung der Kapelle mit Umfeld.

Dazu gehören bis heute die Pflege des Bauwerks mit Anlagen, der Schlüsseldienst für die Lämpchenkasse und im wöchentlichen Rhythmus die Säuberung der Kapelle.

Die Nachbarschaft umfasst die Burgstraße, die Bernhardusstraße sowie die Straßen „Im Gürtel“ und „Im Wiesengrund“.

2012 wurden erstmals Schönheitsreparaturen durchgeführt und der Sockel neu verputzt. 2018 wurde, überwiegend ehrenamtlich, der Eingangsbereich gepflastert und der Innenanstrich erneuert. Mehrere Firmen stellten dazu Maschinen und Material kostenlos zur Verfügung. Bei der Mitgliederversammlung am 20.06.2025 wurde eine grundlegende Sanierung angesprochen und beschlossen. Unter der Federführung von Manfred Schlich und Silke Warto soll eine Entwässerung der Außenmauern durch Einbringen von Schotter, Abdichtung der Wand, Dacharbeiten mit neuer Regenrinne, Putz- und Anstricharbeiten innen und außen, sowie Fachwerk und Außentür, vorgenommen werden. Details werden in einem Termin der Gremiummitglieder festgelegt. Die Finanzierung ist kassenmäßig gesichert. Die Bernhardus – Nachbarschaft hofft, da es ja ein Kulturdenkmal der Gemeinde ist, auf einen Zuschuss der Gemeinde.

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Auf der Baustelle: Manfred Schlich, Max Burchert (Bagger), Theresa Kiel, Otto Gros. Foto: Jochen Seifert

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