Allgemeine Berichte | 16.04.2026

Historischer Erpeler Tunnel

Besichtigung des historischen Erpeler Tunnels bei Bad Breisig – Geschichte und Kultur erleben

Die Gruppe des Eifelvereins vor dem Erpeler Tunnel

Bad Breisig. Am 9.4. trafen sich 26 Mitglieder des Eifelvereins Bad Breisig-Brohltal vor dem Portal des Eingangs in den Erpeler Tunnel. Dort wurden sie von Herrn Roos und Herrn Müller vom Kunst- und Kulturkreis Erpel erwartet. Zunächst erläuterte Herr Roos die geologischen Besonderheiten der Erpeler Lay.

Der Erpeler Tunnel liegt am rechten Rheinufer und wurde zwischen 1916 und 1918 gebaut, so erfuhren das die Besucher und Besucherinnen. 380 m lang ist dieser Tunnel in den Fels geschlagen und wurde zweigleisig befahren. Er liegt an der wichtigen Bahnstrecke zwischen Bonn und Koblenz. Im ersten und zweiten Weltkrieg lag dieser Tunnel an einer strategisch wichtigen Stelle, um Materialien und Soldaten zu transportieren. Zudem suchten in ihm Zivilisten Schutz vor dem Bombenhagel im 2. Weltkrieg. Besonders bekannt wurde dieser Tunnel durch den Spielfilm „Die Brücke von Remagen“, der natürlich ein Spielfilm ist, der von der Realität abweicht. Aber er ist natürlich eine hervorragende Werbung für den Ort, die Geschichte und die gesamte Region. Dass dieser vor allem in den USA bekannt ist, liegt an den Soldaten, die dort im Einsatz waren und die Erinnerung sehr hoch halten. Heute kommen die Enkel der Soldaten hierher, um derer zu gedenken, die ihr Leben lassen mussten.

Der Tunnel ist seit 2012 im Besitz des Vereins und steht unter Denkmalschutz.

Heute wird der Tunnel für Theateraufführungen, Konzerte und Ausstellungen genutzt,

Es war eine spannende Führung, die für Viele, obwohl sozusagen um die Ecke wohnend, nicht so bekannt gewesen ist.

Für Führungen sind die Mitglieder stets bereit, ein Anruf genügt. Interessant vor allem Dingen für Jugendliche, die mit dieser Geschichte auch einen Teil unserer Region kennenlernen können.

Nach einer Einkehr fuhren alle gut gestärkt und voller interessanter Erinnerungen wieder nach Hause.

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Die Gruppe des Eifelvereins vor dem Erpeler Tunnel Foto: Wolfgang Schünemann

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