Politik | 20.11.2014, 08:31 Uhr

Trinkwasser muss weiter aufbereitet werden

Chlorung dient Gesundheitsschutz

Kreis Ahrweiler. Die Chlorung des Trinkwassers in Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Gemeinde Grafschaft wird vorsorglich weiterhin aufrechterhalten. Das teilt das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Ahrweiler mit. Die Chlorung müsse solange beibehalten werden, bis sichergestellt sei, dass Trinkwasser-Störfälle wie im September künftig ausgeschlossen seien.

Hierzu bedürfe es umfangreicher technischer und baulicher Maßnahmen an Transportleitungen, Sonderbauwerken (beispielsweise Schächten) und Sicherheitseinrichtungen (beispielsweise Hydranten). Die Wasserversorgungsunternehmen überprüften diese Anlagen zurzeit durch entsprechende Fachleute. Außerdem erfolgten weiterhin systematische und aufwendige mikrobiologische Laborauswertungen der Wasserproben. Das alles könne noch einige Zeit dauern, so das Gesundheitsamt.

Das Chloren könne sich in Geruch und Geschmack bemerkbar machen, entspreche nach wie vor den Vorgaben der Trinkwasserverordnung, diene dem Schutz der Verbraucher und sei gesundheitlich unbedenklich.

Das Wasser im Stadtteil Ahrweiler sei ebenfalls gechlort. Grund: Die dortige Trinkwassermenge sei für Spitzenverbrauchszeiten nicht ausreichend, um den Bedarf zu decken. Deshalb müsse Wasser aus dem Hochbehälter Tritschkopf in Bad Neuenahr wie bisher beigemischt werden. Ein Abkochgebot für Ahrweiler musste im September nicht ausgesprochen werden, weil dort keine Grenzwertüberschreitungen für E-Coli-Bakterien nachgewiesen wurden.

Sobald die Chlorung zurückgefahren oder aufgehoben werden könne, werde die Öffentlichkeit unverzüglich informiert.

Pressemitteilung

der Kreisverwaltung Ahrweiler

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