DRK-Jahresbericht Niederzissen
DRK Niederzissen mit erfolgreichem Jahresbericht und Ausblick 2026
aus Niederzissen
Niederzissen. Im gut besetzten Rot-Kreuz-Heim konnte der Vorsitzende Klaus Schneider des DRK-Ortsvereins Niederzissen die Teilnehmer an der diesjährigen Mitgliederversammlung begrüßen, besonders den Ehrenvorsitzenden Willi Fuhrmann. Vom DRK-Kreisverband war Geschäftsführer Uli Bergmann gekommen.
In seinem Jahresrückblick erwähnte der Vorsitzende die zurzeit unsichere Weltlage, Kriege beherrschen die täglichen Meldungen und stellen weltweit auch das Rot Kreuz und den Roten Halbmond vor großen Aufgaben. Rückblickend stellte er fest, dass wieder vieles geschafft wurde und der Verein für die Zukunft gut vorbereitet ist. Vier Blutspendetermine wurden durchgeführt, mit 673 Spenden. Sein besonderer Dank galt Theresia Lindener, die mit ihrem Team wieder alles gut im Griff hatte.
Die Sanitätsgruppe und Einsätze
Die eigentliche Arbeit als Sanitätsgruppe kam im letzten Jahr auch nicht zu kurz, eine der größten war wie jedes Jahr „Rock am Ring, dieser Einsatz wurden gemeinsam mit den Rotkreuzlern aus Wehr durchgeführt. Drei Tage Tagschicht mit mindestens 18 und die Nachschicht mit mindestens 25 Helferinnen und Helfern zu besetzen ist keine leichte Aufgabe. In diesem Jahr steht auch wieder des 24-Stunden-Rennen an. Hier sind zusätzliche Schichten schon ab Mittwoch zu besetzen. Aber auch die „kleineren“ Einsätze konnten alle besetzt werden, wofür der Vorsitzende der Bereitschaftsleitung ein besonderes Lob aussprach. Die monatlichen Bereitschaftsabende waren auch wieder gut besucht und allesamt sehr lehrreich. Auch die regelmäßigen Übungsabende mit der Freiwilligen Feuerwehr wurden im vergangenen Jahr wieder durchgeführt, dank der zwischen beiden Hilfsorganisationen bestehende gute Kameradschaft.
Ein besonderer Dank des Vorsitzenden galt allen Aktiven, die im vergangenen Jahr eine Aus- und Weiterbildung absolvierten, aber auch den vereinseigenen EH und San-Ausbildern Beate Lindener, Fabiola Paffenholz, Mike Kairies und Mike Robe. Er bedankte sich auch bei denjenigen, die im vergangenen Jahr eine Ausbildung absolvierten, die sich über mehrere Wochenenden erstreckten. Zurzeit machen drei Vereinsmitglieder eine Ausbildung zum Rettungssanitäter.
Termine und Geselligkeit
Das ganze Jahr über gab es Termine, die nicht besonders erwähnt wurden, aber sehr wichtig sind. So wurden einige Kindergärten besucht, Vorführungen bei Seniorentreffen, Schulungen am Defibrillator, um nur einige zu nennen. Natürlich kam auch die Geselligkeit nicht so kurz und so erinnerte Klaus Schneider an den Jahresausflug mit „Kind und Kegel“ zu Fuß. Nach einer kleinen Wanderung durften die Teilnehmer das neue Firmengelände der Firma Rhodius Mineralbrunnen anschauen. Der „Dankeschön-Abend“ für alle Jubilare und an das traditionelle „Döppekooche-Essen“ am Martinsabend trugen zur Kameradschaftspflege bei. Im vergangenen Jahr erfolgte eine Berichterstattung in den Medien über 40 Jahre „Rock am Ring“. Alfred Meid und Herbert Reuter, zwei Aktive des Ortsvereins, die von Anfang an dabei waren schafften es sogar bis in die ARD-Tagesschau. Da Vorsitzender Klaus Schneider für die SWR-Aktion „Ehrensache“ nominiert wurde, gab es einen Drehtag im Ortsverein und er nahm an der Preisverleihung am Ehrenamtstag in Speyer teil.
Im nächsten Jahr ist zum 65. Gründungsfest einen Tag der offenen Tür geplant um sich der Bevölkerung präsentieren zu können.
Er schloss seinen Rückblick mit dem Dank an alle Aktiven für die Arbeit im letzten Jahr. Es wurde viel geschafft, viel bewegt und auch zusammen gefeiert und er wünschte, dass das Jahr 2026 genauso erfolgreich wird.
Ehrungen im Ortsverein
Drei Ehrungen gab es, Aaron Spindler gehört dem OV seit 2020 an. Er wurde gleich zu einem festen Bestandteil und hat im letzten Jahr neben seinem Beruf die Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgreich abgeschlossen. Bereits 10 Jahre gehört Marlon Dittgen dem Ortsverein an. Er begann im JRK, bei dem er auch jetzt noch als Gruppenleiter mitarbeitet. Seit drei Jahren ist er aktives Mitglied der Bereitschaft und ist bei fast allen Diensten und Fortbildungen dabei.
Beate Lindener wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft im Ortsverein geehrt. 1972 war sie Mitbegründerin des Jugendrotkreuzes und deren 1. Leiterin und danach lange Jahre sehr aktives Mitglied. Aus beruflichen Gründen hat sie einige Jahre Pause gemacht ist aber seit 2012 wieder sehr aktives Mitglied in der Bereitschaft, sowohl bei den San-Diensten, Blutspenden und auch bei Renovierungsarbeiten. Seit ihrer Pensionierung schenkt sie der Bereitschaft regelmäßig einen Tag in der Woche für Arbeiten im Rotkreuzheim. Vor einigen Jahren machte sie eine Ausbildung zum Erste-Hilfe-Ausbilder und übernimmt viele Kurse, besonders auch in der Woche über. Der Vorsitzende bedankte sich für ihr großartiges Engagement und wünschte ihr, dass sie noch lange gesund und munter bleibt.
Er gab bekannt, dass im Herbst wieder ein Dankeschönabend für Jubilare und besonders verdiente Mitglieder stattfindet.
Bericht der Bereitschaftsleitung
Den Jahresbericht der Bereitschaftsleitung trug Christiane Roßmeier vor. Die meisten Arbeitsstunden wurden im vergangenen Jahr für Sanitätsdienste mit 2.123 Stunden aufgebracht. In erster Linie für Großeinsätze am Nürburgring z.B. bei Rock am Ring und beim Truck-GP. Weitere Sanitätseinsätze u.a. auch bei der St.-Jost-Wallfahrt, beim Martinszug, bei Karnevalszügen. Beachtlich auch die 2.288 Stunden, die für Aus- und Fortbildung sowie für Ausbildertätigkeiten aufgewendet wurden. Für die Organisation und Durchführung der Ferienfreizeit in Holland wurden 1.238 Stunden aufgebracht. Mit den 594 Stunden für techn. Dienste und den 684 Stunden des Jugendrotkreuzes kamen im letzten Jahr wieder beachtliche 10.496 Stunden im Ortsverein Niederzissen zusammen die allesamt ehrenamtlich geleistet wurden. Für diese enorme Leistung bedankte sich Klaus Schneider bei allen, die hierzu beigetragen haben, besonders aber bei der Bereitschaftsleitung Markus Nerger, Sascha Zimmer, Christiane Roßmeier und Nicole Friedsam, sowie den Bereitschaftsärzten Donata Zimmer, und Helke Viegas und dem DRK-Arzt Helmut Steinbach, die viel Zeit, Nerven und Energie für die gemeinsame Sache aufbringen.
Den aktiven Dienst im Ortsverein leisten 2 Ärztinnen und 3 Ärzte, 35 Helferinnen und 28 Helfer sowie 25 Jugendrotkreuzler.
Jahresbericht Jugendrotkreuz
Der Jahresbericht des Jugendrotkreuzes wurde durch den stellvertretenden Leiter, Marlon Dittgen vorgetragen. Ihm war zu entnehmen, dass es 24 Jugendrotkreuzler gibt, die in zwei Gruppen der 5 – 11jährigen und der 12 – 17jährigen aufgeteilt sind, die sich immer montags und freitags zu ihren wöchentlichen Gruppenstunden treffen. Beim Kreiswettbewerb in Weibern errang die Stufe I einen starken 2. Platz. Neben den Gruppenstunden wurde die Bereitschaft beim Martinszug und beim Nikolausmarkt unterstützt. Marvin Engel, der die Jugendleitung jetzt schon über drei Jahre übernommen hat und Marlon Dittgen absolvierten erfolgreich die Gruppenleiter-Schulung, was die Qualität der Jugendarbeit nachhaltig stärkt. Spiel und Spaß trugen zur Zusammenhalt der Gruppe bei, so z.B. bei einem Ausflug ins Phantasialand und bei einem Bowling-Ausflug.
Der Vorsitzende bedankte sich ganz herzlich bei ihm und seinem Team und wünschte ihnen stets eine glückliche Hand bei der Leitung des Rotkreuz-Nachwuchses. Er hoffte, dass viele JRK’ler dem Verein treu bleiben, denn das ist der Nachwuchs, der in einigen Jahren auch Leitungsfunktionen übernehmen kann.
Finanzbericht und Ausblick
Besonderes Interesse findet immer der Bericht des Schatzmeisters, den der langjährige Kassierer Herbert Reuter vortrug. Es war wie immer nicht nur eine Aufstellung von Einnahmen und Ausgaben, sondern es wurde gleichzeitig auch der Haushaltsplan für 2026 vorgelegt. Der Vorsitzende dankte Herbert Reuter für seine umfangreiche Kassenführung, denn der Aufwand hierfür wird jährlich mehr. Die Kasse wurde durch Beate Lindener und Michael Friedsam geprüft. Beate Lindener bestätigte dem Schatzmeister eine vorbildliche Führung aller Belege und übersichtliche Darstellung. Auf ihren Vorschlag hin wurde dem Kassierer und dem gesamten Vorstand für das abgelaufene Jahr einstimmig Entlastung erteilt.
Der stellvertretende Vorsitzende Mike Robe, gab einen Vorbericht über die diesjährige Ferienfreizeit des Ortsvereins. Er freute sich mitteilen zu können, dass die Freizeit, wie gewohnt in Holland, bereits ausgebucht und auch das Helferteam komplett ist.
Ausblick und Schlusswort
Unter Punkt „Verschiedenes“ gab der Vorsitzende die in diesem Jahr noch anstehenden Termine bekannt. Kreisgeschäftsführer Uli Bergmann stellte fest, dass der DRK-OV nach wie vor sehr aktiv sei, bedankte sich für die gute Arbeit und ermutigte alle Aktiven weiter so zu machen. Ausdrücklich erwähnte er die gute Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Ahrweiler.
Ehrenvorsitzender und Gründungsmitglied Willi Fuhrmann schloss sich den vielen Dankesworten an und erwähnte die seit dieser Zeit enorm gestiegene und vielseitige Aufgabenbereiche. Diese können nur erfüllt werden mit einem gut funktionierendem Vorstand, wobei er besonders die Arbeit seines Nachfolgers Klaus Schneider lobend hervorhob.
In seinem Schlusswort dankte dieser für die gute Beteiligung an der Jahresversammlung, für die Mitarbeit und das große Engagement aller Mitglieder. Er dankte für das Vertrauen in den Vorstand und in die Bereitschaftsleitung und wünschte allen ehrenamtlichen Rotkreuzangehörigen und ihren Familien beste Gesundheit. „Lasst uns die gemeinsamen Aufgaben mit Freude und Energie anpacken. Das Rote Kreuz ist nicht nur ein großartiges Hobby, es ist eine erfüllende Aufgabe in der weltweit größten humanitären Organisation“ so Schneider zum Schluss der Versammlung.
Das Foto zeigt die drei Geehrten, Beate Lindener (Mitte), Marlon Dittgen und Aaron Spindler (von links, mit Urkunde) mit dem Vorstand.
