Rheinlandliga
Dem Breisiger Team ging die Puste aus
SG Bad Breisig I gegen TuS Mayen 0:4
Bad Breisig. Eigentlich hatte sich der Trainer aus dem Spiel gegen die TuS aus Mayen zumindest ein Unentschieden erhofft, aber die englischen Wochen und die zunehmende Anzahl an Verletzten machten einen Strich durch die Rechnung.
In der Anfangsphase des Spieles konnte die Mannschaft das Spiel noch ausgeglichen gestalten. Aber schon nach einer halben Stunde war es dann die TuS Mayen, die das Kommando übernahm und die Breisiger in der eigenen Hälfte festnagelte. In der 37. Minute holte Marco Liersch seinen Gegenspieler im Strafraum regelwidrig von den Beinen. Den folgerichtigen Elfmeter verwandelte der ehemalige Breisiger Spieler Johannes Grober souverän. Nur sechs Minuten später konnte Jakobs einen Abpraller nutzen und zum 2:0 einschießen, da er gedankenschneller handelte als die gesamte Abwehr der Badestädter.
In der Halbzeit gab es dann eine deftige Ansprache in der Kabine. Diese wirkte etwa 15 Minuten, bevor die TuS wieder das spielbestimmende Team wurde. So musste der Torwart der SG einmal vor dem Strafraum retten, einmal kratzte ein Abwehrspieler den Ball noch von der Linie, aber in der 60. Minute war es dann doch passiert. Nur kurze Zeit später war es dann Loulounga, der nach einer sehenswerten Kombination per Kopf den Endstand von 0:4 herstellte. Auch in der Folge hatte Mayen noch weitere gute Chancen, sodass das Breisiger Team letztlich froh sein konnte, nicht noch höher verloren zu haben. Das dritte Spiel innerhalb einer Woche war für die Spieler um Kapitän Florian Lückenbach einfach zu viel. Jetzt heißt es in der kommenden Woche, Wunden lecken und noch einmal alle Kräfte bündeln, um am Sonntag, 2. Dezember, gegen Neitersen angreifen zu können und die Heimbilanz aufzubessern. Gleich drei Tage später steht dann auch schon das Achtelfinale des Bitburger Rheinland Pokals gegen den Nachbarn aus Mülheim-Kärlich auf dem Plan. Anstoß ist um 19.30 Uhr im heimischen Rheintalstadion.
An Freund und Feind vorbei flog der Ball in dieser Szene, die Niederlage hätte noch höher ausfallen können.
