Allgemeine Berichte | 15.07.2013

Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Ahrweiler

Der Nachwuchs war „Feuer und Flamme“

Neben den Prüfungen der Jugendflamme und der Leistungsspange kamen auch Spiel, Spaß, Sport nicht zu kurz

Selbstverständlich standen auch viele praktische Übungen auf dem Programm. AB

Remagen-Oedingen. Unter dem Motto „Feuer und Flamme - Jugendfeuerwehr“ fand am vergangenen Wochenende in Remagen das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Ahrweiler statt. An diesem nahmen rund 150 Jugendliche und 30 Betreuer teil. „Feuer und Flamme“ wurde als Bezug zum Element Feuer gewählt. Einerseits spiegelt sich die Aufgabe, nämlich die Brandbekämpfung in dem Motto wider, andererseits soll mit „Feuer und Flamme“ das Interesse von Kindern und Jugendlichen ab zehn Jahren für die Tätigkeit in der Jugendfeuerwehr geweckt werden.

Nachdem die Teilnehmer am Donnerstagmorgen ihre Zelte aufgebaut und eingerichtet hatten, begann die Erkundung des Zeltplatzes und dessen Umgebung. Nach dem Mittagessen wurde die Dorfrallye im Stadtteil Oedingen durchgeführt. Dort galt es, ortstypische Besonderheiten zu erkunden und zu erfragen. Erstmals wurde am Eröffnungstag ein Lagergottesdienst durchgeführt. Achim Thieser aus Sinzig zelebrierte in Anwesenheit von Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schumacher einen auf das Motto und den Schutzpatron, den heiligen Florian, bezogenen Wortgottesdienst. Die Organisatoren waren überwältigt von der Teilnehmerzahl. So soll bei künftigen Zeltlagern der Gottesdienst fester Bestandteil werden.

Nach Einbruch der Dunkelheit wurde im nahegelegenen Waldgebiet die von Michael Tillmann und seinem 15-köpfigen Team organisierte Nachtwanderung mit allerlei Überraschungen durchgeführt. Gestalten aus der Schattenwelt mit besonderer Beleuchtung des Umfelds sorgten für eine spannende und kurzweilige Wanderung.

Der zweite Tag begann mit viel Sonnenschein. Das richtige Wetter, um das Freibad in Remagen zu besuchen. Bürgermeister Herbert Georgi hatte ermöglicht, dass sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr in den Morgenstunden im Schwimmbad von Remagen austoben konnten.

Aber auch der aktive Teil des Feuerwehrbereichs sollte nicht zu kurz kommen. Nachmittags nahm ein großer Teil der Jugendfeuerwehrangehörigen an der Jugendflamme der Stufen 1 und 2 teil. Dabei galt es insbesondere für die neueren und jüngeren Mitglieder der Jugendfeuerwehr, ihr Wissen unter Beweis zu stellen. Abends wurde dann das Kreisjugendfeuerwehr-Talent gesucht. Darbietungen der Teilnehmer sorgten für Kurzweil und viele Lacher. Die Moderation übernahmen Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Schorn und sein Stellvertreter Dieter Ferres. Die fachkundige Jury wurde mit Hans Jörg Degen, ehemaliger Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Ahrweiler (KFV-AW), Eduard Krahe, Vorsitzender des KFV-AW und Günter Keller besetzt. Den ersten Platz machte die JF Remagen mit Paul Panzer, den zweiten Platz die JF Kripp und den dritten Platz die JF Rolandswerth. Danach wurde mit den Stimmungsmachern Rudi und Tünn weitergefeiert.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Lagerolympiade und der Abnahme der Leistungsspange, der höchsten Auszeichnung für Angehörige der Jugendfeuerwehr. Besonders die Teilnehmer an der Leistungsspange musten buchstäblich schwitzen. Bei warmen Temperaturen galt es, einen sportlichen Teil mit Staffellauf über 1500 Meter und Kugelstoßen zu absolvieren. Anschließend fanden im Feuerwehrbereich der Vortrag einer Löschübung und eine Schnelligkeitsübung statt, bevor es dann an das theoretische Wissen aus Feuerwehr, Allgemeinwissen und Politik ging. Dies alles wurde vorbereitet vom neuen Fachreferatsleiter Wettbewerbe Marc Lüdenbach und dem Team der Wertungsrichter.

Am Nachmittag reisten dann Landesjugendfeuerwehrwart Matthias Görgen, der stellvertretende KFI Gerhard Oelsberg, der Kreisbeigeordnete Horst Gies, Stadtbürgermeister Herbert Georgi, Ortsvorsteher Jürgen Meyer sowie weitere Feuerwehrführungskräfte, wie der stellvertretende Wehrleiter von Remagen Ingo Wolff und der Wehrführer von Oedingen Andreas Göbel, an, um der Jugendfeuerwehr ihre Aufwartung zu machen und bei der Verleihung der Leistungsspange durch den Abnahmeberechtigten der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz, Uwe Meyer, der Übergabe der Jugendflamme der Stufen 1 und 2, der Siegerehrung aus den verschiedenen Disziplinen, der Übergabe des vom KFI Schumacher gestifteten Fairnesspokals an die Jugendfeuerwehr Bad Breisig, der Übergabe von verschiedenen Pokalen des KFV-AW und der Überreichung der von der Kreissparkasse Ahrweiler und der Volksbank Remagen gestifteten Preise, beizuwohnen. Auch die besten drei Talente der Kreisjugendfeuerwehr wurden mit einem Preis bedacht.

Für Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Schorn und seine beiden Stellvertreter Dieter Ferres und Rolf Otter hat sich die monatelange Vorbereitung gelohnt. Das Zeltlager war wieder einmal ein voller Erfolg. Die Sportler in Oedingen verzichteten an dem Wochenende auf die Nutzung ihrer Räumlichkeiten und Flächen, der Hausmeister stand mit Rat und Tat hilfreich zur Seite, ein benachbarter Landwirt stellte seine Wiese als Zeltplatz zur Verfügung, die KG baute die Bühne auf und die Nachbarschaft tolerierte die Jugendfeuerwehr. Ihnen allen galt der Dank der Kreisjugendfeuerwehr.

Bewusst möchte die Jugendfeuerwehr ihre Veranstaltung in die Öffentlichkeit rücken, um auch neue Jugendliche für ihre Arbeit zu gewinnen. Schließlich trägt die Feuerwehr insgesamt zum Schutz der Bevölkerung in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr bei. Nach dem Zeltlager bleibt den Verantwortlichen nicht viel Zeit zum Ausruhen, steht doch in 2014 das nächste Großprojekt an: 40 Jahre Kreisjugendfeuerwehr Ahrweiler unter dem Motto „Helfen macht Spaß“.

Die Teilnehmer an der Leistungsspange mussten beim Kugelstoß sportliche Fitness beweisen.

Die Teilnehmer an der Leistungsspange mussten beim Kugelstoß sportliche Fitness beweisen.

Selbstverständlich standen auch viele praktische Übungen auf dem Programm. Fotos: AB

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