Rund 300 Unternehmer im „Leuchtturm für Kunst und Kultur“ in Rolandseck
Die Wirtschaft hat gut Lachen
Remagen-Rolandseck. Der Kreis, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz und die Kreishandwerkerschaft hatten geladen, und rund Unternehmer aus dem Kreis Ahrweiler kamen, um gemeinsam zu diskutieren und zu feiern. Der „Leuchtturm für Kunst und Kultur“ im Kreis Ahrweiler, wie Landrat Jürgen Pföhler das Remagener Arp-Museum zu bezeichnen pflegt, war der richtige Ort, um als Kulisse „für den wirtschaftlichen Motor des Kreises“ herzuhalten. Es war die 15. Auflage des Treffens der „VIP´s“ aus Politik und Wirtschaft und der Hausherr, Direktor Oliver Kornhoff, war sichtlich stolz, die illustre Schar aus Unternehmern, Banken- und Kammervertretern sowie Politikern aller Coleur begrüßen zu können. An Landrat Jürgen Pföhler war es, die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte des Kreises Ahrweiler vorzutragen. Die geringe Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent, sowie die vollen Auftragsbücher der Unternehmen hob der Landrat hervor. Er sprach von der positiven Entwicklung des Kreises, die sehr wohl dem Mittelstand, „dem Rückgrat unserer Wirtschaft zu verdanken ist“. Aber auch die Arbeit des Kreises verschwieg Pföhler nicht. So bezog er sich auf den „SEK“, den Senioren-Experten-Kreis, der Servicestelle, die vor allem den jungen Unternehmen helfe, sich im Dschungel der Fördermaßnahmen wieder zu finden. Er nannte die Unternehmerschule als Mittel der Wirtschaftsförderung und hob den guten Ablauf der Maßnahmen in Gemeinschaftsarbeit mit den Kommunen hervor. „200 Millionen Euro konnten wir seit dem Jahre 2008 an Investitionsvolumen genehmigen“, erläuterte der Landrat nicht ohne Stolz auf den Kreis Ahrweiler. Auch für die Zukunft sah der Landrat eine „überaus positive Stimmung bei Wirtschaft, Unternehmen und Banken im Kreis Ahrweiler“. Dass das Arp-Museum ein Glücksfall für die Region sei, der durch den Bau durch den Star-Architekten Richard Meier insgesamt 33 Millionen Euro in den Kreis gespült hat, davon konnten sich die Gäste bei einem Rundgang durch das Museum überzeugen. Zu Recht, diese Überzeugung teilten danach zahlreiche Besucher, trägt das Arp-Museum den Titel „Leuchtturm der Region für Kunst und Kultur“. Museumsdirektor Oliver Kornhoff verwies dann auf hochkarätige Veranstaltungen der Zukunft. So wies er auf den „Auf-Dada-Takt“ im Februar hin, die Genese Dada zum 100-jährigen Bestehen der revolutionären Bewegung, die für den Namen Arp eine besondere Bedeutung hat. Ein weiterer Höhepunkt wird die Ausstellung mit den Werken der 1975 verstorbenen Bildhauerin Barbara Hepworth sein, die mit mehr als 100 Werken aus Stein und Bronze vertreten sein wird. „Mit diesen Werken der Spitzenklasse rückt das Arp-Museum in die Erste Liga auf“, betonte Kornhoff. Für weitere gute Laune unter den Gästen sorgte der Comedian Christoph Brüske. Tagespolitik und regionale Kenntnis sind seine Stärke. So machte er nicht vor der Pegida-Schelte Halt, kannte aber auch das ABC des Kreises von A wie Asbeck über GG wie Güllebecken Grafschaft.
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