Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. berichtet
Diesjährige Frühjahrsschleppjagd
Oberzissen. Bei einem perfekten Jagdwetter fanden 40 Reiterinnen und Reiter den Weg nach Oberzissen, um an der traditionellen Frühjahrsschleppjagd des Jagd-Reiter-Clubs Eifel e.V. teilzunehmen. Wie jedes Jahr stellte der ortsansässige Schützenverein die Schützenhalle in Oberzissen wieder zur Verfügung und die Oberzissener Feuerwehr sperrte an den entsprechenden Stellen die Straßen ab. Das Rote Kreuz begleitete mit Ihrem Fahrzeug die Jagdgesellschaft. So dankte die Jagdherrin Martina Adams im Namen des Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. dem Schützenverein, den Bürgermeistern der Gemeinde Oberzissen und Galenberg, dem Roten Kreuz, der Oberzissener Feuerwehr sowie den Landwirten und den Grundstückseigentümern für Ihre kooperative Zusammenarbeit. Den Jagdteilnehmern und Zuschauern erwartete um 11 Uhr zum Stell-Dich-Ein ein deftiger und leckerer Brunch, der zur Stärkung vor der Jagd, von den Jagdreiterfrauen hergerichtet wurde. Pünktlich um 13 Uhr ertönten die Hörner der Bläser der Sonneurs de la Foret Eifel und gaben damit den Startschuss zum Aufbruch auf die 15 Km lange Jagdstrecke.
Die Schleppe wurde von Katja Lenz und Theo Schmitz gelegt. Dahinter folgte die Equipage der Vogelsbergmeute mit Ihren Beagles. Die Jagdreiter/Innen hatten die Wahl zwischen dem Springer- und dem Nichtspringerfeld. Der Master Thomas Lühring und die beiden Piköre Susanne Rozek und Michael Nolden führten das 1. Feld an und begleiteten die Jagdreiter/Innen über 20 jagdgerechte Geländehindernisse. Das Nichtspringerfeld wurde von dem Master Bruno Reinert und seinen Pikören geführt. Das Jugendfeld wurde von dem Master Petra Schütz und dem Pikör Eva Schütz sicher durch die Wälder geführt. Die Jagdherrin Martina Adams freute sich über Ihr Privileg, zwischen den einzelnen Schleppen die Felder zu wechseln.
Die Jagdreiter/Innen fanden zwar durchaus anspruchsvolle, aber überaus fair gebaute Hindernisse vor, die der Landschaft angepasst und von Ross und Reiter sehr gut angenommen wurden. Ebenso erfreute die etwas abgeänderte Streckenführung die Jagdgesellschaft, Zuschauer und Equipage. Nachdem Halali-Sprung gratulierten sich die Reiter/Innen für die erfolgreiche Schleppjagd und kehrten zur Schützenhalle zurück.
Dort erhielten die schnellen und spurtreuen Beagles der Vogelsbergmeute um 15.30 Uhr ihr verdientes Curèe.
Nachdem die Pferde versorgt waren, begann das sogenannte Schlüsseltreiben. Dabei stärkten sich die Reiter und Zuschauer beim rustikalen Schlemmer-Eifler-Buffet und fachsimpelten über Pferde, Hunde und die Jagdreiterei.
