Allgemeine Berichte | 03.02.2017

Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef Bad Breisig

Er hinterlässt große Spuren

Hermannjosef Berg nach über 46 Jahren in Diensten des Trägers in den Ruhestand verabschiedet – Sandor Sobothe leitet das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef

Feierlich wurde Hermannjosef Berg (Mitte) als Leiter des Marienhaus Seniorenzentrums St. Josef in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger ist Sandor Sobothe (2. v. li.). Unser Bild zeigt die beiden zusammen mit (v. li.) Schwester Marianne Meyer vom Vorstand der Marienhaus Stiftung, Schwester Edith-Maria Magar, der Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, und Geschäftsführer Marc Gabelmann. Heribert Frieling

Bad Breisig. Dass er nun nicht mehr da ist, das können Kollegen, Mitarbeiter und Vorgesetzte sich immer noch nicht so ganz vorstellen. Schließlich hat Hermannjosef Berg mehr als 46 Jahre für die Waldbreitbacher Franziskanerinnen und die Marienhaus Unternehmensgruppe gearbeitet und ist damit zeit seines Berufslebens einem einzigen Arbeitgeber treu geblieben. Trotzdem: Zum Jahreswechsel ist der 63-Jährige in den Ruhestand gegangen. Am Dienstagnachmittag wurde er auch offiziell als Leiter des Marienhaus Seniorenzentrums St. Josef verabschiedet. Und viele Wegbegleiter waren gekommen, um ihm, wie es Schwester Marianne Meyer vom Vorstand der Marienhaus Stiftung in ihrer Laudatio formulierte, „herzlich Danke zu sagen für all das, was Sie in den vergangenen Jahrzehnten für unseren Träger, aber vor allem für die Ihnen anvertrauten Menschen – seien es Patienten, Bewohner oder Mitarbeiter – geleistet haben.“ Auch Schwester Edith-Maria Magar, die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen und stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Marienhaus Stiftung, hob die große Verbundenheit und Loyalität hervor, die Hermannjosef Berg über all die Jahre ausgezeichnet habe. Er hinterlasse große Spuren, betonte sie. – Neuer Leiter des Seniorenzentrums und damit Nachfolger von Hermannjosef Berg ist seit Jahresbeginn Sandor Sobothe.

Anfang der 1970er Jahre absolvierte Hermannjosef Berg seine Ausbildung an der Krankenpflegeschule in Trier-Ehrang, übernahm 1983 im St. Josef-Krankenhaus in Hermeskeil die OP-Leitung und ging fünf Jahre später (zwischenzeitlich hatte er berufsbegleitend Pflegemanagement studiert) als Pflegedienstleiter in die Krankenhäuser St. Goar-Oberwesel. Bereits ein Jahr später wechselte er nach Bad Neuenahr-Ahrweiler und wurde im Krankenhaus Maria Hilf Pflegedirektor. Hier musste er Pionierarbeit leisten, denn bis dato hatte die jeweilige Oberin diese Aufgaben wie selbstverständlich nebenher wahrgenommen. Die Jahre in Bad Neuenahr waren nie langweilig. Schwester Marianne erinnerte in ihrer Ansprache beispielhaft an die Umwandlung des Fachkrankenhauses für Innere Medizin in Burgbrohl in eine Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation und die Einrichtung der Frührehabilitation in Bad Neuenahr. Beides nämlich stellte die Pflegenden vor neue Aufgaben und Herausforderungen.

2005 wechselte Hermannjosef Berg die Seiten, übernahm in Bad Breisig die Heim- und Pflegedienstleitung und stellte rasch fest, dass auch die Arbeit in einer Senioreneinrichtung viel Freude bereiten kann. Deshalb ist ihm der Schritt in den Ruhestand sichtlich schwer gefallen, auch wenn er das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef bei seinem Nachfolger Sandor Sobothe in guten Händen weiß. Sandor Sobothe, der gebürtig aus Sachsen-Anhalt stammt, ist gelernter Zahntechniker und hat in Emden Sozialmanagement studiert. Bei einem anderen großen Träger von Altenhilfeeinrichtungen, so Geschäftsführer Marc Gabelmann in seiner Begrüßung, hat Sobothe ein Traineeprogramm absolviert und dann Anfang 2016 die Verwaltungsleitung in Bad Breisig übernommen. Beste Voraussetzungen für einen reibungslosen Übergang.

Feierlich wurde Hermannjosef Berg (Mitte) als Leiter des Marienhaus Seniorenzentrums St. Josef in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger ist Sandor Sobothe (2. v. li.). Unser Bild zeigt die beiden zusammen mit (v. li.) Schwester Marianne Meyer vom Vorstand der Marienhaus Stiftung, Schwester Edith-Maria Magar, der Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, und Geschäftsführer Marc Gabelmann. Foto: Heribert Frieling

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