Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef Bad Breisig

Er hinterlässt große Spuren

Hermannjosef Berg nach über 46 Jahren in Diensten des Trägers in den Ruhestand verabschiedet – Sandor Sobothe leitet das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef

Er hinterlässt große Spuren

Feierlich wurde Hermannjosef Berg (Mitte) als Leiter des Marienhaus Seniorenzentrums St. Josef in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger ist Sandor Sobothe (2. v. li.). Unser Bild zeigt die beiden zusammen mit (v. li.) Schwester Marianne Meyer vom Vorstand der Marienhaus Stiftung, Schwester Edith-Maria Magar, der Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, und Geschäftsführer Marc Gabelmann. Foto: Heribert Frieling

04.02.2017 - 10:00

Bad Breisig. Dass er nun nicht mehr da ist, das können Kollegen, Mitarbeiter und Vorgesetzte sich immer noch nicht so ganz vorstellen. Schließlich hat Hermannjosef Berg mehr als 46 Jahre für die Waldbreitbacher Franziskanerinnen und die Marienhaus Unternehmensgruppe gearbeitet und ist damit zeit seines Berufslebens einem einzigen Arbeitgeber treu geblieben. Trotzdem: Zum Jahreswechsel ist der 63-Jährige in den Ruhestand gegangen. Am Dienstagnachmittag wurde er auch offiziell als Leiter des Marienhaus Seniorenzentrums St. Josef verabschiedet. Und viele Wegbegleiter waren gekommen, um ihm, wie es Schwester Marianne Meyer vom Vorstand der Marienhaus Stiftung in ihrer Laudatio formulierte, „herzlich Danke zu sagen für all das, was Sie in den vergangenen Jahrzehnten für unseren Träger, aber vor allem für die Ihnen anvertrauten Menschen – seien es Patienten, Bewohner oder Mitarbeiter – geleistet haben.“ Auch Schwester Edith-Maria Magar, die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen und stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Marienhaus Stiftung, hob die große Verbundenheit und Loyalität hervor, die Hermannjosef Berg über all die Jahre ausgezeichnet habe. Er hinterlasse große Spuren, betonte sie. – Neuer Leiter des Seniorenzentrums und damit Nachfolger von Hermannjosef Berg ist seit Jahresbeginn Sandor Sobothe.

Anfang der 1970er Jahre absolvierte Hermannjosef Berg seine Ausbildung an der Krankenpflegeschule in Trier-Ehrang, übernahm 1983 im St. Josef-Krankenhaus in Hermeskeil die OP-Leitung und ging fünf Jahre später (zwischenzeitlich hatte er berufsbegleitend Pflegemanagement studiert) als Pflegedienstleiter in die Krankenhäuser St. Goar-Oberwesel. Bereits ein Jahr später wechselte er nach Bad Neuenahr-Ahrweiler und wurde im Krankenhaus Maria Hilf Pflegedirektor. Hier musste er Pionierarbeit leisten, denn bis dato hatte die jeweilige Oberin diese Aufgaben wie selbstverständlich nebenher wahrgenommen. Die Jahre in Bad Neuenahr waren nie langweilig. Schwester Marianne erinnerte in ihrer Ansprache beispielhaft an die Umwandlung des Fachkrankenhauses für Innere Medizin in Burgbrohl in eine Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation und die Einrichtung der Frührehabilitation in Bad Neuenahr. Beides nämlich stellte die Pflegenden vor neue Aufgaben und Herausforderungen.

2005 wechselte Hermannjosef Berg die Seiten, übernahm in Bad Breisig die Heim- und Pflegedienstleitung und stellte rasch fest, dass auch die Arbeit in einer Senioreneinrichtung viel Freude bereiten kann. Deshalb ist ihm der Schritt in den Ruhestand sichtlich schwer gefallen, auch wenn er das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef bei seinem Nachfolger Sandor Sobothe in guten Händen weiß. Sandor Sobothe, der gebürtig aus Sachsen-Anhalt stammt, ist gelernter Zahntechniker und hat in Emden Sozialmanagement studiert. Bei einem anderen großen Träger von Altenhilfeeinrichtungen, so Geschäftsführer Marc Gabelmann in seiner Begrüßung, hat Sobothe ein Traineeprogramm absolviert und dann Anfang 2016 die Verwaltungsleitung in Bad Breisig übernommen. Beste Voraussetzungen für einen reibungslosen Übergang.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Quadfahrer gesucht - Zeugenhinweise erbeten

Reh mit Kitz über eine Wiese gejagt

Dierdorf. Am Mittwoch, den 16. September 2020 gegen 18.30 Uhr kam es zwischen den Ortslagen Dierdorf, Dierdorf-Brückrachdorf und Marienhausen zu einem Vorfall, bei dem ein Quad auf einer Wiese in dem o.g. Bereich ein Reh mit Kitz über eine Wiese „jagte“. Dieser Vorgang soll sich über mehrere Minuten erstreckt haben. mehr...

Tödlicher Verkehrsunfall

Pkw kam vom Waldweg ab

Koblenz. Am 18. September 2020, gegen 13.08 Uhr kam es in Koblenz, auf einem Waldweg im Bereich des Rittersturzes, Zufahrt zur B9, zu einem Alleinunfall. Der Führer eines Pkw kam mit seinem Pkw von dem Waldweg ab und prallte gegen einen Baum. Der 70jährige Pkw-Fahrer verstarb. Die Ermittlungen der zuständigen Polizeiinspektion Koblenz 1 zum Unfallhergang dauern an. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Corona und Karneval - Soll die "Fünfte Jahreszeit" abgesagt/verboten werden?

Ja, zur Sicherheit lieber absagen.
Nein, Karneval kann man auch anders feiern.
Mir egal, ich feiere keinen Karneval.
1635 abgegebene Stimmen
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 
Kommentare
juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlenKommentiert
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.