Allgemeine Berichte | 15.07.2014

Zweites erfolgreiches Rheinecker Straßenfest des Bürgervereins

Fotoausstellung zum silbernen Jubiläum

Auf großen Stellwänden erzählten Fotos von 25 Jahren Geschichte des Rheinecker Bürgervereins.FA

Bad Breisig-Rheineck. Für die Bürger aus dem „Dall“, wie der kleine Stadtteil Rheineck im Volksmund heißt, hat Zusammenhalt schon immer eine große Rolle gespielt. Diese Freude an der Gemeinschaft führte vor 25 Jahren dazu, einen „Bürgerverein Rheineck“ zu gründen; Grund war unter anderem der Frust wegen der so empfundenen Vernachlässigung durch die Kernstadt Bad Breisig. „Dabei trugen wir damals mit dem hohen Busaufkommen zu unseren beiden großen Hotels und der Sesselbahn zur Burg Rheineck viel Gutes zum touristischen Erfolg der Stadt bei“, erinnert sich Karl-Hein Bernardy, seit der Gründung der Schriftführer des „Bürgervereins“. Das ist 25 Jahre her; Grund genug, die Leistungen des „Bürgervereins“ über die zweieinhalb Jahrzehnte in einer großen Foto-Ausstellung ins Gedächtnis zu rufen. Heute spielt die Touristik in Rheineck durch die Gäste des großen Campingplatzes immer noch eine Rolle. Die hat man längst in das örtliche Leben integriert. Umso mehr ist es Anliegen des „Bürgervereins“, das gesellige Leben unter den alt-eingesessenen „Dällern“, den vielen Neubürgern und den Gästen des Campingplatzes zu pflegen. Ein Ausdruck dieses geselligen Zusammenhalts ist auch das seit dem Vorjahr etablierte Straßenfest des Bürgervereins. Von Holger Zepp verantwortlich organisiert, dazu von einer Reihe weiterer Vorstandsmitglieder unterstützt, wurde das Fest im vergangenen Jahr, der Erstauflage, ein ansehnlicher Erfolg. Natürlich ist ein Volksfest, das weitgehend im Freien stattfinden soll, stark vom Wetter abhängig, und da verweigerte der Wettergott bei der diesjährigen Auflage seine Unterstützung. Für Unterhaltungsspiele wie „Toreschießen“, „Bierkrug-Schieben“ und „Hufeisen-Zielwurf“ war ein Zelt aufgebaut, sodass die Spiele auch im Außenbereich viel Spaß verbreiteten. Die „Pänz“ amüsierten sich in einer Hüpfburg, die ein eigenes Dach hatte und damit Schutz vor Nässe bot. Und beim Bierstand mit seinem Vordach schreckt nichts die Freunde des Gerstensaftes. Alle übrigen Aktivitäten allerdings mussten sich in der Schützenhalle der Sankt Hubertus-Schützengesellschaft abspielen. Hier gab es zum Beispiel Kaffee und von den Frauen des Ortes selbst gebackenen Kuchen sowie frisch gebackene Waffeln. Kurzum: Die „Süßmäuler“ unter den „Dällern“ und ihren Besuchern kamen auf ihre Kosten. Natürlich auch die Freunde eines guten Tropfens. Im eigenen Bereich übten Kinder ihre Malkünste unter Anleitung Erwachsener, zudem wurden Spielkarten gezückt - jeder hatte seinen speziellen Spaß. Und viel „Erinnerst du dich?“ vor der großen Wand mit vielen Fotos. Rundum gute Laune - trotz Regens: Das Rheinecker „Straßenfest“ ist keine Eintagsfliege, und beim nächsten Mal macht auch das Wetter mit - so die Hoffnung.

Auf großen Stellwänden erzählten Fotos von 25 Jahren Geschichte des Rheinecker Bürgervereins.Foto: FA

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