Bodenseeschulcup in der Schweiz
Höchstleistungen vor einmaliger Kulisse
Niederzissen/Sargans/Schweiz. Vor Kurzem startete die Jungenmannschaft Wettkampf III/2 der Jahrgänge 99/2000 mit ihren Betreuern Richtung Schweiz zum internationalen Bodenseeschulcup in Sargans im Kanton Sankt Gallen. Unterwegs wurden noch Mannschaften aus Kobern-Gondorf und Nentershausen aufgeladen. Als Sieger des Landesentscheids in der Leichtathletik in Konz bei Trier hatte sich die Mannschaft als Vertreter des Landes Rheinland-Pfalz für diesen internationalen Wettbewerb, bei dem neben Rheinland-Pfalz Mannschaften aus Baden-Württemberg, Bayern, der Schweiz und Österreich teilnahmen, qualifiziert. Nach rund zehn Stunden Fahrt konnten die Jungen schon aus dem Bus beobachten, wie sich einige Athleten rund um die Mehrzweckhalle von Flums warm- liefen, da um 18 Uhr der 4x800 m- Lauf gestartet wurde. Bei dieser für die Rheinland-Pfälzer ungewohnten aber sehr interessanten Staffel belegte die Mannschaft einen hervorragenden zweiten Platz bei acht teilnehmenden Teams. Vorher war der Einmarsch der Mannschaften mit Fahnen und Begleitung durch ein Blasorchester erfolgt. Begrüßt wurden alle Mannschaften durch den Präsidenten des Kantons Sankt Gallen. Nach dem gemeinsamen Abendessen ging es dann mit dem Bus und einer abenteuerlichen Fahrt durch enge Serpentinen in die Unterkunft nach Sargans. Nach einer kurzen Nacht fanden die Wettkämpfe in den hervorragenden Sportstätten in Sargans statt.
Hier war das Team aus Niederzissen, trotz zum Teil hervorragender Leistungen, als die mit Abstand kleinste Schule, chancenlos. Anders als bei den vergangenen Wettkämpfen, bei denen pro Disziplin drei Sportler teilnahmen und die zwei besten gewertet wurden, mussten hier alle zehn Sportler einen Dreikampf (Sprint, Hoch- oder Weitsprung, Kugel oder Wurf) absolvieren. Dennoch war es ein einmaliges Erlebnis, das sich so schnell nicht wiederholen lässt. Einmalig war auch die Kulisse mit denen in die Höhe ragenden schroffen Felsengipfel (z.T. mit Schnee) der Schweizer Alpen rund um das Stadion. Der letzte Abend stand zur freien Verfügung. Nach der zweiten Nacht in Sargans ging es am Morgen Richtung Heimat.
