Allgemeine Berichte | 17.11.2015

AIM e.V. - Kulturprojekte im ländlichen Raum

Jeanne Lessenich liest „Haikus“

Am Samstag, 21. November

Burgbrohl. Auf Einladung von AIM e.V. Kulturprojekte im ländlichen Raum liest Jeanne Lessenich Haikus des japanischen Dichters Matsuo Basho (17. Jhrdt.) begleitet mit der Bambusflöte und den Bildern von Dan Hepperle. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 21. November ab 19 Uhr im Kunstpavillon Burgbrohl, Herchenbergweg 6a, Burgbrohl.

Matsuo Basho

Jeanne Lessenich wählte zur Lesung Bashos „Auf schmalen Pfaden durch das Hinterland“ eine Kurz-Prosa-Poesie, eine Form von Reisetagebuch. Matsuo Basho (*1644 in Akasaka, † 1694 in Osaka) war ein japanischer Dichter.

Er gilt als bedeutender Vertreter der japanischen Versform Haiku. Basho und seine Schüler erneuerten die bis dahin humorvoll spielerische Haikai-Dichtung und erhoben sie in den Rang ernsthafter Literatur. Dazu Jeanne Lessenich: „Basho begegnete mir in den Siebzigern des letzten Jahrhunderts in einer Ausgabe von Penguin Books unter dem Titel: „The Narrow Road to the deep North and other Travel Sketches“. Nach der Lektüre von Jack Kerouacs „On the Road“ und der Lyrik des amerikanischen Dichters W.C. Williams ist es kein Wunder, dass Basho Lebensprogramm und Begleiter wurde. Er führte mich nach Japan und zum Geist des Fuga und des Zen.

„Dem Ewig-Einsamen“, wie der Zen-Philosoph Daisetsu Teitaro Suzuki in „Zen und die Kultur Japans“ den Geist der Fuga bezeichnete.

Suzuki sagt weiter: „Ein Leben des Fuga geht von der Gleichsetzung und Einswerdung des eigenen Ich mit dem schöpferischen und künstlerischen Geist des Weltganzen aus. Ein Mensch des Fuga findet daher seine wahren Freunde in Blumen und Vögeln, Felsen und Wassern, Regen und Mond. Wer den Geist des Fuga liebt“, so sagt Basho dann selber: „der nimmt die Natur in sich auf, wird zum Freund der vier Jahreszeiten. Was er auch sieht, wird zur Blüte, was er auch sinnt, erscheint im Licht des Mondes“.

Dan Hepperle

Dan Hepperle begleitet Jeanne Lessenich auf der Shakuhachi, eine japanische Bambuslängsflöte, die im 8. Jahrhundert aus China eingeführt wurde und sich im 17. Jahrhundert zu einem Meditationsinstrument zenbuddhistischer Mönche entwickelte.

Ihr weicher, geräuschhafter Klang gilt heute als typisch für die traditionelle klassische Musik Japans. Anlässlich der Lesung stellt Dan Hepperle, wohnhaft in Frongau/ Nettersheim seine Bilder aus.

Dazu Jeanne Lessenich: „Ich war sehr angetan von der Ausstrahlung seiner Bilder im Geiste des Fuga. Raum und Licht sind das Thema seiner Bilder. Sie kreisen um die Farbe Weiß; zum Teil aus dem tiefen Dunkel kommend streben sie zum Licht, ohne jedoch nur weiß zu sein.

Sie erhellen das Sichtbare im scheinbar Unsichtbaren. Sie sind wie der Ruf seiner Bambusflöte, die Stille über dem See und der Schrei der Krähe beim Erwachen des Geistes.“

Der Eintritt ist frei. Um Spenden zur Unterstützung der Arbeit von AIM e.V. wird gebeten.

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