Dedenbacher Möhnen zeigten wieder einmal ihr karnevalistisches Können
Jeckes Programm sorgte für tolle Stimmung
Dedenbach. Pünktlich um 19.11 Uhr zogen die Dedenbacher Möhnen in die gut gefüllte Eifelgoldhalle ein. Nach der Begrüßung durch die zweite Obermöhne Marlies Olsson erzählte Siegrid Schneider wie immer augenzwinkernd in ihrer Litanei von lustigen Begebenheiten aus dem vergangenen Jahr und bewährte sich wieder einmal als Eisbrecher.
Danach zogen die Tänzerinnen der Schmetterlingsfunken der DJK Königsfeld, die von Andrea Nelles einstudiert wurden auf die Bühne. Marie Charlotte Grywna, Emma Schmidgen, Luisa Nasri, Zoe Harris, Johanna Groß, Emilia Bouhs, Lea Müller, Ronja Ockenfels sowie Johanna Welter und Melina Benedikt begeisterten mit einer gekonnten Tanzdarbietung und belohnten den Applaus des Publikums mit einer Zugabe.
Besuch der Schinnebröder
Ein lieber und jahrelanger Brauch in „ihrem Dedenbacher Wohnzimmer Eifelgoldhalle“ ist auch immer wieder der Besuch der Neuenahrer Schinnebröder mit ihrem Prinzen Wolfgang III. mit seinem Gefolge und verschiedenen Abordnungen der KG Blau-Weiß aus Bad Neuenahr. Angeführt von Fanfaren-Korps und Fahnenträgern, gefolgt von Funken und Tanzpaar wurde die Bühne fast zu klein.
Der erste Einzelvortrag wurde von Käthe Daum vorgetragen. Gekonnt zeigte sie ganz alleine, wie die Frau die gerade geht die Frau trifft, die krumm geht. Das Publikum war so begeistert, dass Käthe nicht ohne Zugabe die Bühne verlassen durfte. Die vielen Ehrengäste, die der Einladung zur Sitzung gefolgt waren, wurden im Anschluss von Marlies Olsson, Marita Hammes und Mira Strohe herzlich willkommen geheißen und bekamen den diesjährigen Möhnenorden.
Während sie ihrer Hausarbeit nachgingen, erzählten Gisela Fassbender und Käthe Daum augenzwinkernd, was sie über ihre Männer zu berichten hatten und hatten damit die Lacher auf ihrer Seite. Wie man mit Griesbrei einen Mann zur Räson bringen kann, wurde im Anschluss von Marlies Olsson gekonnt auf sehr humorvolle Art aufgezeigt.
Alexandra Harst, Gisela Fassbender, Wilma Doll, Hedwig Friedsam, Margot Michels, Rita Kreyer, Heidi Fuhrmann, Dorothee Breuer zeigten einen schmissigen Matrosentanz. Nachdem sich die Tänzer bei Alexandra Harst für die Geduld beim Einstudieren bedankt hatten, wurde natürlich noch eine Zugabe gezeigt.
Jubiläum der „Dedenbacher Möhnesöhne“
Ihr zehnjähriges Jubiläum feierten in diesem Jahr die „Dedenbacher Möhnesöhne“. Mit ihrem Tanz als Haremsdamen brachten sie die Halle zum Kochen. Was Timo Breitbach, Christoph Breuer, Johannes Breuer, Benjamin Daum, Thorsten Rüber, Gregor Michels, Dominik Göbel und Christian Kreyer dann noch als Zugaben zeigten, war ein Querschnitt ihrer Auftritte der vergangenen Jahre und wurde mit einer Rakete vom Publikum belohnt. Die Handwerker Astrid Simon, Gisela Fassbender, Marita Hammes, Marlies Olsson, Hedwig Friedsam und Dorothee Breuer zeigten, dass die berufstypischen Bewegungsabläufe der einzelnen Berufe ganz harmonisch nebeneinander ablaufen können.
Die Eifelgeister hatten mit einer musikalischen Zeitreise ebenso schnell das Publikum für sich eingenommen. Astrid Simon, Sylvia Böder, Gülizar Yüce, Ellen Kundrus, Anja Schweibrich, Monika Wichterich und Martina Müller wurden von Manuela Nigbur einstudiert. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der Gruppe Streuobst aus Waldorf. Bei ihrem musikalischen Vortrag hielt es keinen mehr auf seinem Platz und bei den bekannten Ohrwürmern aus Köln wurde begeistert geschunkelt und mitgesungen.
Zum Finale bedankte sich Marlies Olsson im Namen aller Möhnen noch bei allen Besuchern. Bei der Musik vom Duo Silvio, die auch während der Sitzung gute Stimmung verbreitet haben wurde noch weiter gefeiert bis in die frühen Morgenstunden.
