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Stelldichein der Hobbyfilmer in Bad Neuenahr

Jury kürt den besten Kurzfilm

60 Filme werden bei den 72. Deutschen Filmfestspielen begutachtet - FVC organisiert mit

Jury kürt den besten Kurzfilm

Vorstellung der Filmfestspiele (v. l.): Rainer Urbanke, Jakob Breidenbach, Harald Trinkaus, Josef Zauner und Norbert Natschke. Foto: FIX

09.05.2014 - 16:00

Kreisstadt. Für den Film- und Videoclub Ahrweiler-Bad Neuenahr steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Deutschen Filmfestspiele des Bundesverbands Deutscher Filmautoren, die zum nunmehr 72. Mal veranstaltet werden. Nach Jülich im vergangenen und Berlin in den letzten Jahren geben sich die Freunde des Kurzfilms dieses Jahr ein Stelldichein in der Kurstadt - und damit erstmals in Rheinland-Pfalz. Ausrichter ist der BDFA-Landesverband Rheinland-Pfalz, die Organisation hat der örtliche Film- und Videoclub übernommen. Schirmherrin ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters.

Aus Tausenden von Filmen, die jährlich von den 142 Film- und Videoclubs Deutschlands mit rund 4000 Mitgliedern gedreht werden, haben sich die besten 60 für die Filmfestspiele in Bad Neuenahr-Ahrweiler qualifiziert. Die maximal 20 Minuten langen Streifen stammen aus den Sparten Dokumentarfilm, Reisefilm, Spielfilm und Folklorefilm. Daraus werden sieben Filme für die Preisverleihung des BDFA sowie für einen Publikumspreis ausgesucht.

Die Deutschen (Amateur-)Filmfestspiele (DAFF) werden jedes Jahr durch den Bundesverband Deutscher Filmautoren (BDFA) veranstaltet, der bundesweiten Vereinigung nichtkommerzieller Filmer, die bereits 1927 gegründet wurde und derzeit 180 Einzelclubs mit insgesamt rund 4000 Mitgliedern umfasst. Die DAFF stellen den filmischen und gesellschaftlichen Höhepunkt des Filmerjahres dar. Der Landesverband Rheinland-Pfalz des BDFA unter der Leitung des ersten Vorsitzenden Josef Zauner aus Herxheim wird erstmalig in seiner Geschichte die DAFF für den Bundesverband ausrichten. Mit der Durchführung der Planung und Organisation der mehrtägigen Veranstaltung wurde der Film- und Videoclub Ahrweiler-Bad Neuenahr (FVC), der nun auch schon seit 56 Jahren besteht, unter der Leitung des Vereinsvorsitzenden Rainer Urbanke beauftragt.

Der BDFA organisiert neben vielen anderen Aufgaben jährliche Wettbewerbe für Filme aller Sparten, die auf Clubebene, Landesverbandsebene, Bundesebene ausgeführt werden und schließlich auf der DAFF ihren Höhepunkt finden. Alle Wettbewerbe werden dem objektiven Urteil unabhängiger Juroren unterworfen, die die vorgestellten Filme nach handwerklichen und künstlerischen Gesichtspunkten bewerten. Damit ist sichergestellt, dass eine eindeutige qualitativeh Auswahl der jeweiligen Siegerfilme stattfindet. Viele namhafte Filmschaffende sind aus dem BDFA hervorgegangen, wie die Regisseure Andreas Dresen und Sven Taddicken, der Schauspieler, Filmemacher und Moderator Pierre M. Krause oder der Trickfilmregisseur Thomas Stellmach.


Plattform für den Nachwuchs


Zum Abschluss der DAFF werden drei professionelle Gesprächspartner aus Fernsehen, Fachpresse oder Dozenten von Filmhochschulen die sieben Filmpreise des BDFA auswählen. Eingebettet in die Filmfestspiele ist ein Jugendprogramm. Hier kommen Arbeiten von Jugendlichen von sieben bis 27 Jahren zur Aufführung. Ein weiteres Highlight sind die Hochschulfilme. Studenten der Hochschulen Deutschlands präsentieren ihre besten Werke. Damit leistet der BDFA und die ihm beigetretenen Vereine einen nicht unerheblichen kulturellen Beitrag zum Filmschaffen der nichtkommerziellen Filmer in Deutschland - und das nunmehr seit 86 Jahren.


Kulturelles Highlight


Für die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler als Austragungsort ist dies ein herausragender kultureller Höhepunkt im Jahr 2014. Bürgermeister Guido Orthen bezeichnete es in seinen Grußworten deshalb als große Ehre für die Kreisstadt. Es werden rund 65 in den bisherigen Wettbewerben ausgewählte Produktionen eingeladen. Damit wird der allgemeinen Öffentlichkeit die Gelegenheit geboten, sich einen Eindruck vom Schaffen der Amateurfilmer und angehender junger Künstler des Filmgenres zu verschaffen oder sich einfach nur an den Filmen zu erfreuen.

Die Veranstaltung findet vom 29. Mai bis zum 1. Juni statt. Über vier Tage werden im großen Saal des Seniorenstifts Augustinum in Bad Neuenahr die Vorführgeräte nicht ausgeschaltet werden, denn alle 60 Filme werden von einer Jury, die aus Vertretern der professionellen Medien besteht, angeschaut und bewertet. Ob Filme aus dem Ahrkreis dabei sind, steht noch nicht fest, da die Auswahl innerhalb von Landesfilmfestspielen noch nicht abgeschlossen ist und das Urteil noch aussteht. Insgesamt fünf Filme aus den Reihen der insgesamt 26 Mitglieder des Filmclubs aus der Kreisstadt sind jedoch beim Landesverband eingereicht worden. Der Vorsitzende des Film- und Videoclubs der Kreisstadt und gleichzeitig Organisationsleiter der Filmfestspiele, Rainer Urbanke, hofft, dass sich bei freiem Eintritt noch viele interessierte Zuschauer zur Jury gesellen, um sich die spannenden Filme anzuschauen.

An der Eröffnung werden neben dem Landrat des Kreises Ahrweiler und dem Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler voraussichtlich auch Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke und weitere Mitglieder des Bundestags und des Landtags teilnehmen. Die Preisübergabe der sieben Filmpreise des BDFA wird der Staatssekretär für Kultur, Walter Schumacher, vornehmen. Den Abschluss der DAFF bildet die Matinee am Sonntagmorgen. Hier werden die Filmpreise vergeben, so wie das Deutsche Programm zur UNICA (Union Internationale du Cinema non professionel im C.I.C.T. der UNESCO) entschieden.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat: „Jetzt geht´s um die Wurst“ ---- Die finanziellen Belastungen für die Deutschen werden größer und die Polittdarsteller verschweigen dies im aktuellen EU-Wahlkampf! So zeigt die mittelfristige Finanzplanung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), dass von den deutschen Steuereinnahmen aus 2018 - 2023 zusammen 226,9 Milliarden € für die EU abgezweigt werden. Wofür? Den Souverän in Deutschland zu entlasten, dass wäre eine der am dringendsten vorzunehmenden Aufgaben einer Regierung!
juergen mueller:
Nicht nur weniger Plastik in der Biotonne sondern weniger Insektizide gegen das Insektensterben, sprich Bienen/Hummeln.Heute ist Weltbienentag,schon gewusst?Ja,warum eigentlich,wenn Frau KLÖCKNER,Lobbyistin der Agrarwirtschaft,doch erst am 23.April 2019 per Notfallzulassung (?) ein weiteres Insektizid aus der Gruppe der NEONIKOTINOIDE zugelassen hat (neben 18 weiteren Insektiziden 2019 mit verheerenden Auswirkungen). Noch am 20.04.2018 im Bundestag vorgelogen:"Wirkstoffe aus der Gruppe der vorgen.Insektizide stellen für Bienen u.a.Bestäuber ein unvertretbares Risiko dar - was der Biene schadet,MUSS vom Markt".SAATGUT:"Darf nicht mehr mit Gift behandelt werden - JETZT darf man das Gift einfach auf die Pflanze spritzen".KLÖCKNER agiert in ihrem Amt mit einer Abgebrüht- u.Kaltschnäuzigkeit,die keinem ihrer Kolleginnen/Kollegen nachsteht. Es ist an der Zeit sich bewusst zu werden,dass WIR nur das zu Fressen haben,was die Politik uns vorsetzt u.ansonsten das Maul zu halten haben.
Uwe Klasen:
Zitat:“… eine gemeinsame Kampagne gegen Steingärten ins Leben rufen …“ --- Es stimmt schon, so mancher Kuhfladen auf einer Wiese beherbergt mehr Leben als ein Steingarten, genauso beinhaltet dieser Fladen aber auch mehr Hirnschmalz als so mancher Politdarsteller der, hyperventilierend, Umweltschädlich oder Klimaalarm von sich gibt! Die gleichen Leute, die lautstark Insektenschutz propagieren, ignorieren die vielen (Internationalen) Studien, die bereits falsifiziert und peer-reviewed sind, und worin die Windkraftanlagen als Hauptverantwortliche für den millionenfachen Tod von Vögeln, Fledermäusen und Insekten genannt werden! Insbesondere die flugfähigen Insekten sind betroffen, da viele zur Eiablage in den Höhen fliegen wo sich die Rotoren drehen und so nachhaltig mehrere Generationen ausgelöscht werden! Windkraftanlagen gehören in gänze Verboten!
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