FSG Spessart - VfR Niederfell 0:1 (0:1)
Keine echte Torchance
Spessart. Nach dreiwöchiger Spielpause trafen die Damen der FSG Spessart auf den VfR Niederfell. Die Personalsituation hat sich nicht wirklich verbessert. Am ersten Spieltag stimmte Spessart dem Spielverlegungswunsch von Niederfell zu. Aufgrund der sehr angespannten personellen Situation von Spessart wollten dieses Mal die Spessarterinnen das Spiel verlegen. Leider gab es vonseiten der Gäste von der Mosel kein Entgegenkommen. Spessart begann selbstbewusst und war über die gesamte Spielzeit das bessere Team. Niederfell verlegte sich überwiegend auf Konter. In der 16. Minute fiel durch einen dieser Konter auch das 0:1. Die Gastgeberinnen zeigten sich unbeeindruckt vom Rückstand und boten den Zuschauern eines der besten Spiele. Es wurde gut kombiniert. Die Laufwege stimmten. Nur beim Abschluss hapert es immer noch. Trotz gefühlter 60 Prozent Ballbesitz wurden keine echten Torchancen herausgespielt. Zwei Mal kam auch noch Pech hinzu. Nach einer scharfen Hereingabe von Elena Schmitz traf eine Niederfeller Verteidigerin den eigenen Pfosten. Eine verunglückte Flanke von Nadine Gyr wurde von der Gästetorfrau falsch berechnet. Leider ging die Kugel nur ans Außennetz. Im zweiten Durchgang knüpften die Spessarterinnen an die gute erste Halbzeit an. Der Druck wurde von Minute zu Minute stärker. In den letzten zehn Minuten wusste sich Niederfell nur noch mit Befreiungsschläge zu helfen. Eine letzte Chance ergab sich in der Nachspielzeit. Spessart bekam 20 Meter vor dem Tor einen Freistoß zugesprochen. Der Schuss von Nadine Gyr blieb jedoch in der Mauer hängen und so konnten die Gäste mit einem sehr glücklichen Sieg die Heimreise antreten. Fazit: Die Mannschaft hat sich zum wiederholten Male nicht mit Punkten belohnt. Auf der gezeigten Leistung lässt sich aber aufbauen. Irgendwann wird auch im Sturm der Knoten platzen. Vorschau: Das letzte Meisterschaftsspiel in diesem Jahr bestreiten die Damen am 1. Dezember um 11 Uhr in Kempenich gegen die SG Baar. Für Spessart spielten: Miriam Ackermann, Julienne Caspers, Monique Coste, Kerstin Daum, Tatjana Doll, Theresa Felden, Nadine Gyr, Kerstin Porz, Nadja Ritzdorf, Nena Ritzdorf, Elena Schmitz, Anna-Lena Schori und Nici Thurm.
