Allgemeine Berichte | 28.04.2014

Rege Diskussionen bei der Veranstaltungsreihe „Frauenforum am Freitag“

„Kinder und Karriere vereinbaren“

Viele Ängste, die Frauen im Berufsleben hemmen, gilt es hier abzubauen

Im „Frauenforum am Freitag“ wurde wieder rege diskutiert.privat

Kreis AW. Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe des „Frauenforums am Freitag“ stand diesmal eine lebhafte Diskussion um die Themen „Wie Frauen nach oben kommen“ und „Wie können Frauen Kinder und Karriere erfolgreich unter einen Hut bringen“. Zu dieser Veranstaltung hatte das Frauenforum Kreis Ahrweiler e.V. in Kooperation mit der Beauftragten für Gleichstellung und Integration, Kreis Ahrweiler eingeladen. Astrid Schobries-Wilhelm und Marita Stegemann-Nelles vom Frauenforum stellten zunächst das Buch von Sheryl Sandberg „Lean in. Frauen und der Wille zum Erfolg“ vor. Die spannenden Thesen von Frau Sandberg brachte die anschließende Diskussionsrunde schnell in Schwung. Innere Barrieren, wie z.B. Ängste, im Beruf nicht genug leisten zu können oder gar eine schlechte Mutter zu sein, sind nur zwei Aspekte, warum Frauen im Berufsleben auf die Bremse treten. Auch der „Geschlechterrabatt“, das „Hochstaplersyndrom“ und „mütterliches Türstehen“ geben Frauen von vornherein das Gefühl, sich entscheiden zu müssen. Entweder - oder, Kind oder Karriere. Beides, so scheint es, ist bestenfalls nur unter schwierigsten Bedingungen zu machen, schlimmstenfalls ist es unvereinbar. Neben äußeren Umständen wie ungenügende Kinderbetreuung oder unflexible Arbeitszeiten sind es laut Sandberg vor allem die inneren Barrieren und Ängste, die dazu führen, dass selbst hochqualifizierte Frauen den festen Willen zu einem beruflichen Aufstieg aufgeben - vom Erreichen ihres Karrieretraums ganz zu schweigen. Sogar Bedenken, als Frau evtl. zu ehrgeizig und - ganz im Gegensatz zu Männern - dadurch unsympathisch zu wirken, hält manche davon ab, ihre Karriere voranzutreiben. In der Gesellschaft wurde das Bild der Frau als fürsorgliche Tochter/Ehefrau und Mutter geprägt, doch die Verantwortung und Fürsorge für die Familie ist nicht naturgemäß nur den Frauen überlassen. „Es geht nicht um Biologie, es geht um Bewusstsein“, betont Sheryl Sandberg und appelliert dabei an die gleichberechtigte Partnerschaft und Aufgabenteilung. Allerdings müssten Frauen auch bereit sein, ihre traditionelle Geschlechterrolle aufzugeben und Verantwortung zu übernehmen bzw. den Mut haben, ihre vermeintliche alleinige Verantwortung für die Familie abzugeben. „Ich hätte Karriere machen können, wenn ich mehr Mut gehabt hatte“, bedauerte eine Teilnehmerin. Dabei sollten Frauen sowohl von Männern als auch von Frauen unterstützt werden und Frauen dürften sich am Arbeitsplatz nicht untereinander in Konkurrenz sehen, oder wie eine „Bienenkönigin“ verhalten. Die Teilnehmerinnen waren sich am Ende der Diskussion einig: Viele Hindernisse hemmen nach wie vor Frauen auf ihrem beruflichen Weg. Es gilt, möglichst viele davon zu überwinden, damit in der Gesellschaft Frauen sowohl erfolgreich im Beruf als auch Mütter mit zufriedenen Kindern und verantwortungsfreudigen Partnern sein können.

Im „Frauenforum am Freitag“ wurde wieder rege diskutiert.Foto: privat

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