Schüler der Realschule plus Niederzissen beteiligten bei „Jugend testet“
Markenprodukte kritisch unter die Lupe genommen
Niederzissen. Kritischen Konsum kann man lernen. Und zwar am besten, bevor die ersten großen Anschaffungen anstehen. Daher bietet die Stiftung Warentest zahlreiche Projekte, Veranstaltungen und Materialien für Jugendliche und Schulen an. Ziel ist der informative und kritische Verbraucher, und das von Anfang an. Die Realschule plus Niederzissen hat es sich nicht nehmen lassen diesem Aufruf zu folgen und selbst einmal kritisch ein ausgewähltes Produkt - die Schüler des Kurs Wirtschaft und Verwaltung entschieden sich für Chips - unter die Lupe zu nehmen. Bewertet wurden die Kriterien Geschmack, Geruch, Würzigkeit, Größe und Fettgehalt. In neutraler Verkostung wurde jeder einzelne Schüler angehalten, einen selbst erstellten Kriterienkatalog zu bearbeiten und fünf verschiedene Chipssorten zu bepunkten. Am Ende wurden die Ergebnisse aller Schüler zusammengetragen und ein Gutachten erstellt. Erst jetzt haben die Testesser erfahren um welche Marken und welche Preisklassen es sich handelt und sie stellten mit Erstaunen fest, dass das günstigste Produkt gut bei ihnen abschnitt, während das teuerste Produkt den vorletzten Platz belegte. „Das hätten wir nicht gedacht!“ war die einhellige Meinung. Und ein Schüler sagte zum Abschluss: „Warum kaufen wir eigentlich die teuren Markenprodukte, wenn andere viel besser schmecken!“
