Lokalsport | 15.12.2015

Fußball Kreisliga C Ahr

Mit Auswärtsniederlage in die Winterpause

SV Remagen II - SG Brohl-Lützing 4:1 (2:1)

Remagen. Das Spiel hatte gerade erst begonnen, da zappelte der Ball bereits im Tor der SG Brohl-Lützing. Unmittelbar nach dem Anstoß überlisteten die Remagener Spieler mit einem langen Ball die Abwehr der SG und ein Stürmer konnte unbedrängt die 1:0-Führung erzielen.

Die Brohl-Lützinger zeigten sich aber nicht geschockt und hätten bereits in der vierten Minute durch T. Pfeffer ausgleichen können. Nach Anspiel von T. Kaspari sprintete T. Schlorke über die linke Angriffsseite und hatte dann überlegt zu Pfeffer quer abgespielt. In der zwölften Minute war es dann T. Kunik, der mit einem tollen Freistoß über die gegnerische Mauer in den Winkel des Remagener Tores zum 1:1 ausgleichen konnte. In der Folgezeit investierte Remagen etwas mehr als die Spieler der SG. Der häufig aufgerückte Kunik hätte mit einem Volleyschuss fast die Führung erzielt. Kurz darauf entschied der Schiedsrichter nach einem Foul an einem Remagener Spieler auf Elfmeter. Der Schütze ließ sich diese Gelegenheit zum 2:1 nicht nehmen. In der 29. Minute zirkelte Kunik aus ähnlicher Situation wie bei seinem Treffer diesmal den Ball an das Lattenkreuz. Somit ging es mit einer etwas glücklichen Führung für die Gastgeber in die Halbzeitpause. F. Groß im Tor der SG rückte nun mehr und mehr in das Geschehen. In der 55. Minute parierte er gut nach einem Konter von Remagen. In der 60. Minute gab es dann nach Zuspiel von Kunik eine sehr gute Chance für die SG, den Ausgleich zu erzielen. T. Kaspari schoss hier aber den Ball über das Tor. Die Begegnung wurde nun kampfbetonter und die Torchancen für Remagen häuften sich. Groß bewahrte in der 72. Minute sein Team vor einem weiteren Gegentreffer. In der 75. Minute sorgte dann aber ein Remagener Stürmer nach einem feinen Solo für das 3:1. Kurz darauf verhinderte Groß zweimal einen weiteren Treffer der Gastgeber mit tollen Paraden. Fünf Minuten später erzielte Remagen dann aus abseitsverdächtiger Abseitsposition noch den 4:1-Endstand. Fazit: Die Schneiderschützlinge überwintern nach dieser neuerlichen Niederlage auf einem Abstiegsplatz und werden sich nach der Ende Januar beginnenden Vorbereitung erheblich steigern müssen, wenn sie den Abstieg in die D-Klasse verhindern wollen. Bis dahin werden allerdings voraussichtlich auch die Langzeitverletzten wieder zu dem Team dazu stoßen. Es spielen: Frank Groß, Sandro Kaspari, André Schmidt, Timo Kaspari, Valon Bobaj, Max Schneider, Patrick Nachtsheim, Tom Schlorke, Dennis Walbröhl, Thomas Kunik, Gordian Schmitz, Philipp Münz und Tim Pfeffer.

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