Allgemeine Berichte | 25.01.2016

Volksbank RheinAhrEifel präsentierte ihre Bilanz des Jahres 2015

Mit Dynamik ins Jubiläumsjahr

Fusion mit der Raiffeisenbank Mittelrhein eG geplant

Der Vorstand der der Volksbank RheinAhrEifel mit (v.l) Markus Müller, dem Vorstandsvorsitzenden Elmar Schmitz und Sascha Monschauer geht mit Optimismus ins Jubiläumsjahr der Bank, die mit den guten Bilanzzahlendes Jahres 2015 die Basis für diese positive Erwartung legen konnteVolksbank RheinAhrEifel

Bad NeuenahrAhrweiler/Nürburgring. Die Volksbank RheinAhrEifel eG feiert in diesem Jahr ihr 150. Jubiläum. Dies besondere Jahr für die Genossenschaftsbank beginnt mit positiven Akzenten. So zeigt die Bilanz der Volksbank zahlreiche positive Aspekte bei der Entwicklung des Kreditvolumens und den Kundeneinlagen. Der Vorstandsvorsitzende Elmar Schmitz stellte in der vergangenen Woche gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Sascha Monschauer und Markus Müller am Nürburgring die Zahlen für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2015 vor. Ihre Position in der Region konnte die Volksbank RheinAhrEifel eG somit weiter ausbauen: „Das Jahr 2015 haben wir trotz eines schwierigen Marktumfelds erfolgreich abgeschlossen“, resümierte der Vorstandsvorsitzende Elmar Schmitz. Ihren langjährigen positiven Wachstumstrend konnte die Volksbank auch im vergangenen Jahr fortsetzen. Die Bilanzsumme wuchs auf knapp 2,060 Milliarden Euro. Sowohl im Einlagen- als auch im Kreditbereich verbuchte die Volksbank Zuwächse. Der Trend zeigt, dass die Kunden angesichts der anhaltenden Niedrigzinsen nach wie vor auf kurzfristig verfügbare Liquidität setzen, sich aber auch nach und nach für attraktive Fondsanlagen öffnen. Die Kundeneinlagen, die der Volksbank RheinAhrEifel anvertraut wurden, steigerten sich um 3,5 Prozent auf 1,664 Milliarden Euro. Das Kreditneugeschäft erhöhte sich 2015 auf 408 Millionen Euro. Sowohl das Volumen an Firmen- als auch an Privatkrediten konnte die Bank auf ein Gesamtvolumen der Kundenkredite von 1,35 Milliarden Euro steigern. Auch das Geschäft mit den genossenschaftlichen Verbundpartnern entwickelte sich im Geschäftsjahr 2015 positiv. Hier konnte erstmals die 1 Milliarden-Eurogrenze überschritten werden. Insgesamt betreut die Volksbank RheinAhrEifel damit ein Kundenvolumen von rund vier Milliarden Euro. Mit der Steigerung ihres Eigenkapitals auf 204 Millionen Euro schafft sich die Bank ein zusätzliches Polster und erfüllt damit deutlich die aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Der Vorstandsvorsitzende Schmitz zeigte sich bei diesen Zahlen sehr zufrieden: „Das gute Ergebnis bestätigt unseren Kurs der sicherheitsorientierten Bankpolitik. Außerdem schaffen wir mit dem Ergebnis eine krisenfeste und nachhaltige Grundlage, mit der wir die kommenden Herausforderungen meistern können.“ Besonders vor dem Hintergrund einer politisch gewollten Niedrigzinsphase, die perspektivisch anhalte und besonders starke Auswirkungen auf die Regionalbanken habe, sei das Ergebnis erfreulich, fügte Schmitz hinzu. Zusätzlich stelle der demografische Wandel die Bank vor weitreichende Herausforderungen. Mit den Themenkomplexen Demographie, Digitalisierung und den gestiegenen regulatorischen Anforderungen durch die Bankenaufsicht befasste sich Schmitz im Rahmen der Bilanzpressekonferenz. Er beklagte die Kosten, die der Bank durch Auflagen der Bankenaufsicht entstünden. Rund 1,1 Millionen Euro müsse die Bank für diesen Zweck aufwenden.

Digitalisierung als Herausforderung und Chance

Zudem beschrieb er die Herausforderungen durch die veränderten demografischen Strukturen und die zunehmen Digitalisierung des Alltags der Menschen, die auch auf den Bankensektor eine direkte Auswirkung habe. „Wir müssen diese Entwicklung als Chance begreifen“, betonte Schmitz, fügte jedoch gleichzeitig hinzu: „ Auch wenn wir die Digitalisierung für uns nutzen, werden wir keine Internetbank“. Das Ziel sei vielmehr, die genossenschaftliche Idee an die Gegebenheiten der neuen Zeit anzupassen. Auch auf die veränderten Kundenwünsche werde die Volksbank RheinAhrEifel laut Schmitz künftig zielgerichteter eingehen. „In Zeiten, in denen die digitalisierte Welt sich jeden Tag schneller dreht, müssen auch wir in neuen Dimensionen denken. Schon heute nutzen fast zwei Drittel unserer Kunden, die ein Girokonto haben, unseren Online-Service über PC, Tablet oder Smartphone. Tendenz steigend“, berichtete der Vorstandsvorsitzende. Außerdem führte sie als erste Bank im Geschäftsgebiet das neue Online-Bezahlverfahren „paydirekt“ im November 2015 ein. Mit paydirekt bieten die deutschen Banken den Mitgliedern und Kunden eine sichere Alternative zu bereits etablierten Internet-Bezahlverfahren, da keine Kontodaten nach außen gegeben werden, sondern innerhalb der Bankstrukturen verbleiben. Darüber hinaus will die Bank in Kürze neue Kommunikationswege wie Videoberatungen und Online-Produktabschlüsse realisieren.

Der genossenschaftliche Gedanke als Erfolgsmodell

Die Grundwerte des Genossenschaftswesens, Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung seien in den vergangenen 150 Jahren die tragenden Säulen der Bank gewesen. Dies werde sich auch in der Zukunft nicht ändern. Mit dem historischen Blick auf die wechselvolle Geschichte der Banken, die heute in der Volksbank RheinAhrEifel vereint wurden, betonte Schmitz: „Wir werden nie vergessen, wo wir herkommen“. Die genossenschaftliche Identität betrachtet er als Garant für die Weiterentwicklung der Bank. Die Investitionen der Volksbank RheinAhrEifel eG in die Qualität der Kundenberatung, die Schaffung und Sicherung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, Innovation und Modernisierung sowie das Engagement in der Region seien der richtige Weg die Zukunft der Bank weiterzuentwickeln. Dass dies möglich sei, zeigten die Zahlen der Bilanz, das exzellente Rating der Bank und die Auszeichnung mit dem Sonderpreis „Bank des Jahres“ im Rahmen des „Großen Preises des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung. Der Vorstandsvorsitzende Elmar Schmitz ging auch auf das diesjährige 150. Bankjubiläum detaillierter ein. Die Erfolgsgeschichte der Bank werde bodenständig und im angemessenen Rahmen gefeiert. So nimmt sie das 150. Jubiläumsjahr zum Anlass, um eine bebilderte Wanderausstellung an verschiedenen Standorten im Geschäftsgebiet zu präsentieren. Zusätzlich gibt sie eine Jubiläumsbroschüre heraus. Aber auch die Mitglieder sollen im Jubiläumsjahr an der guten Entwicklung der Volksbank RheinAhrEifel partizipieren. Auf die seit Jahren ausgeschüttete Dividende von fünf Prozent soll ein Jubiläumsbonus von 1,5 Prozent hinzukommen. Vorbehaltlich der Zustimmung der Vertreterversammlung soll die Dividende damit insgesamt 6,5 Prozent betragen. Die Volksbank RheinAhrEifel eG wird von mehr als 85.000 Mitgliedern getragen. Insgesamt gewann die Bank im vergangenen Jahr 3.059 neue Mitglieder und 3.171 neue Kunden hinzu.

Ein Partner für eine sinnvolle Fusion

Die Volksbank RheinAhrEifel eG und die Raiffeisenbank Mittelrhein eG planen eine Fusion im aktuellen Geschäftsjahr 2016. Ziele der angestrebten Verschmelzung sind es, das Geschäftsgebiet beider Banken sinnvoll auszuweiten und Synergien zu schaffen. „Die Gespräche mit der Raiffeisenbank Mittelrhein eG in Weißenturm sind auf einem guten Weg. Wir freuen uns darüber, in ihr einen geeigneten Partner gefunden zu haben. Ein wesentlicher Pluspunkt für die sinnvolle Fusion zeigt sich in der übereinstimmenden Unternehmensphilosophie unserer zwei Banken: Wir leben den bewährten Genossenschaftsgedanken und handeln stets im Sinne und zum Wohle unserer Mitglieder und Kunden“, berichtete Elmar Schmitz. Denn im Mittelpunkt der genossenschaftlichen Beratung stehe die Region und vor allem die Menschen, die dort leben, arbeiten und davon profitieren sollen.

Die Volksbank RheinAhrEifel setzt ihren Wachstumskurs fort. Die Bilanzsumme der Bank stieg im vergangenen Jahr auf über zwei Milliarden Euro und sie verfügt nun über ein Eigenkapital von 204 Millionen Euro. Die Genossenschaftsbank will zudem in diesem Jahr durch eine Fusion mit der Raiffeisenbank Mittelrhein eG in einem vergrößerten Geschäftsgebiet agieren. Sie wird zurzeit von mehr als 85 000 Mitgliedern getragen, beschäftigt 447 Mitarbeiter, hat 1,4 Milliarden Euro an Krediten in der Region vergeben und verwaltet rund 1,6 Milliarden Euro Kundengelder. In den positiven Geschäftszahlen des Jahres 2015 und die Entwicklungsperspektiven sieht der Vorstand der Bank ein gutes Vorzeichen für das 150- jährige Jubiläum der Bank, das ganz im Zeichen ihres selbstbewussten Optimismus stehen soll.

Der Vorstand der der Volksbank RheinAhrEifel mit (v.l) Markus Müller, dem Vorstandsvorsitzenden Elmar Schmitz und Sascha Monschauer geht mit Optimismus ins Jubiläumsjahr der Bank, die mit den guten Bilanzzahlen des Jahres 2015 die Basis für diese positive Erwartung legen konnteFoto: Volksbank RheinAhrEifel

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