Allgemeine Berichte | 13.02.2016

Freilichtbühne Schuld spielt im Sommer Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler

Mit dreizehn Schlüsseln ins nächste Abenteuer

Kartenvorverkauf für die Aufführungen im Juli und August beginnt am 2. Mai

Das kleine Gespenst ist nicht bei den kleinen Zuschauern beliebt. Verlag für Kindertheater Weitendorf, Hamburg

Dümpelfeld. Nachdem der Karnevalstrubel langsam abebbt, wird es Zeit für das nächste Highlight: Die Freilichtbühne Schuld in Dümpelfeld veröffentlicht ihr diesjähriges Programm. Das Team hat sich zusammen mit dem Regisseur, Jens Kerbel, dazu entschieden, ein Stück des beliebten Kinderbuchautors Otfried Preußler auf die Bühne zu bringen. Nachdem der „Räuber Hotzenplotz“ (1987) und „Die kleine Hexe“ (1991 und 2008) große Erfolge waren, soll in diesem Jahr „Das kleine Gespenst“ Kinder und Erwachsene auf der Waldbühne in Schuld begeistern. Das kleine Gespenst lebt auf der Burg Eulenstein. Sein bester Freund ist ein Uhu namens Schuhu. Mit einem Schlüsselbund mit 13 Schlüsseln kann das kleine Gespenst durch einfaches Schütteln alles, was es will, ohne Berührung öffnen, egal ob Türen, Fenster oder Truhen. Der größte Wunsch des kleinen Gespenstes ist, die Welt einmal bei Tageslicht zu sehen. Doch alle Versuche nach dem Ende der Geisterstunde wach zu bleiben schlagen fehl. Eines Tages, nachdem das kleine Gespenst schon die Hoffnung aufgegeben hat, erwacht es tatsächlich nicht um Mitternacht, sondern mittags. Bei der Erkundung der Burg bei Tageslicht wird das kleine Gespenst während der Flucht vor einer Schulklasse, die das Burgmuseum besucht, von einem Sonnenstrahl getroffen und verfärbt sich schwarz. Das kleine Gespenst springt in den Burgbrunnen und gelangt durch eine kleine Türe in die Kanalisation der Stadt Eulenberg. Dadurch stiftet es bei den Bewohnern der Stadt, die es Schwarzer Unbekannter nennen, jede Menge Unheil. Schließlich verwandelt das kleine Gespenst auch noch die 325-Jahr-Feier der Belagerung Eulenbergs durch die Schweden in ein Desaster. Es attackiert den Darsteller des schwedischen Generals Torstenson, im Glauben, der General sei zurückgekehrt, nachdem ihn das Gespenst seinerzeit vertrieben hatte, da es sich damals durch den Lärm der Kanonen gestört gefühlt hatte.

Aufführungstermine und Tickets

Interessierte können sich nun die folgenden Termine vormerken. Das kleine Gespenst wird vom 2. Juli bis 7. August immer samstags um 20.30 Uhr und sonntags um 15.30 Uhr die Waldbühne unsicher machen. Weitere Termine sind am Freitag, 29. Juli und 5. August um 19.30 Uhr. Der Vorverkauf beginnt am 2. Mai unter der Tel.: (0 26 95) 3 18 von 17 bis 19 Uhr jeweils montags bis freitags (außer an Feiertagen) oder online unter Freilichtbuehne-schuld.de.

Pressemitteilung

Freilichtbühne Schuld

Das kleine Gespenst ist nicht bei den kleinen Zuschauern beliebt. Foto: Verlag für Kindertheater Weitendorf, Hamburg

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