FDP im Kreis AW lässt sich nicht unterkriegen - Resumee gezogen
„Nach der Wahl ist vor der Wahl“
Kreis AW. „Wir lassen uns nicht unterkriegen. Nach der Wahl ist vor der Wahl!“ Mit diesem Fazit fasste der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber die Stimmung unter den Liberalen Wahlkämpfern bei einem gemütlichen Zusammentreffen nach der Kommunalwahl im Restaurant Schaarschmidt an der Ahr. „Es tröstet wenig, dass wir bei den Europawahlen das beste Ergebnis der FDP in Rheinland-Pfalz erzielt haben, ebenso bei den Kreistagswahlen auf den vorderen Plätzen liegen. Insgesamt ist das Ergebnis niederschmetternd. Wir freuen uns, dass wir bis auf das Brohltal in allen Kommunen vertreten sind und vor allem wieder in den Kreistag gewählt wurden und es dort wieder eine liberale Fraktion geben wird,“ ergänzte Christina Steinheuer, die mit dem besten Personen-Ergebnis zusammen mit van Bebber die Liberalen im Kreistag vertreten wird. „Ursache für den Verlust etwa der Hälfte der Wähler ist der bundespolitische Negativtrend, dem wir uns trotz Steherqualitäten und dem unermüdlichen Einsatz unserer Kandidaten nicht entziehen konnten,“ analysierte Steinheuer. Van Bebber dankte nicht nur den Wahlkämpfern, sondern auch den Wählern, die in diesen für die FDP schwierigen Zeiten den Liberalen ihre Unterstützung und ihre Stimme gegeben haben. Man werde die Mandate jetzt nutzen, um Akzente in Richtung sparsamer Umgang mit Steuergeldern und gegen die Verschandelung der Landschaft durch Windräder zu setzen. Doch es gab auch Positives zu berichten: Der herzlichste Glückwunsch des gesamten Kreisverbandes und Kreisvorstands der FDP-Ahrweiler ging an Mike Henneberger nach Reifferscheid. Er hatte sein Mandat als Ortsbürgermeister behalten und wurde mit einem tollen Ergebnis wiedergewählt. Ebenso wurde auch Brigitte Schmickler aus Sinzig beglückwünscht. Sie hatte in schwierigen Zeiten wie jetzt den Mut, für die FDP in Sinzig als Kandidatin für die Ortsvorsteherin anzutreten. Und ihr sehr respektables Ergebnis von circa 12 Prozent macht eine Stichwahl erforderlich. „Jetzt sind wir wieder auf dem Niveau von 1999 angekommen: Damals hatten wir mit 4,4 Prozent ein ähnliches Kreistagsergebnis wie heute mit 4,7 Prozent,“ erläuterte van Bebber. „Wir müssen verlorenes Vertrauen wieder gewinnen, dann geht es auch wieder aufwärts,“ zeigte sich Stephan Kirchharz, neues Mitglied aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, optimistisch. „Wir bauen die FDP wieder neu auf, haben viele neue Mitglieder und hoffen, dass sich jetzt nach einem solchen Wahldebakel in der Bevölkerung noch mehr Menschen einen Ruck geben, um sich für liberale Werte zu engagieren,“ so Steinheuer abschließend.Pressemitteilung
der FDP im Kreis Ahrweiler
