Volleyball Kreisliga Damen
„Nervenkrieg“ zum Saisonstart
Damen II der SpVgg Burgbrohl siegt knapp gegen Rheinbreitbach
Rheinbreitbach. Am vergangenen Sonntag hatten die Burgbrohler Damen II den ersten Auftritt für diese Volleyball-Saison. Zu Gast war man auf der anderen Rheinseite in Rheinbreitbach. Der Gegner war zwar aus der vergangenen Saison noch gut bekannt, jedoch feierte der SV Rheinbreitbach bereits in der ersten Begegnung des Tages einen glatten 3:0-Sieg gegen den VC Sinzig. Sehr nervös startete die Burgbrohler Mannschaft den ersten Satz, der zunächst sehr ausgeglichen verlief.
Die Rheinbreitbacher Mannschaft war ziemlich gut aufgestellt, sodass es den Burgbrohlerinnen schwerfiel, Angriffe so zu platzieren, dass sie zu Punkten wurden. Gegen Ende des Satzes gelang es Mika Koll durch eine gute Aufschlagserie, den Satz für Burgbrohl zu entscheiden. Der zweite Satz startete aus Burgbrohler Sicht wesentlich stärker. Schnell hatten die Damen ein gutes Polster auf dem Punktekonto. Leider konnte der Gegner von der „schäl Sick“ jedoch durch einige gute Aufschläge und Angriffsaktionen aufholen, sodass dieser Satz am Ende doch nur sehr knapp mit 27:25 Punkten für Burgbrohl endete.
Im dritten Satz wollten die Damen aus dem Brohltal den Sack zu machen. Jedoch hatten sie nicht mit dem Spielengagement der Gegner vom Rhein gerechnet. Hart erkämpften sich die Rheinbreitbacher Spielerinnen diesen Satz mit 26:24 Punkten. Der vierte Satz sollte nun über Tie-Break oder Sieg entscheiden. Leider brach die Leistung der Burgbrohler Spielerinnen aufgrund des knapp verlorenen, wichtigen dritten Satzes ein, sodass man mit 25:21 Punkten in den letzten und entscheidenden Satz starten musste. Die Gastgeber hatten bis über den Seitenwechsel hinaus die Nase vorn. Durch mangelnde Konzentration und vielleicht auch fehlende nervliche Kondition verloren die Damen aus Burgbrohl viele wichtige Punkte und konnten den Ball nicht richtig ausspielen. Wieder war es Mika Koll, die die Situation durch gute Aufschläge retten konnte. Es gelang den Spielerinnen, an der gegnerischen Mannschaft vorbeizuziehen. Die Nerven waren gespannt wie Drahtseile und bei den letzten Aufschlägen des Spiels hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Anka Schneider bewies Nervenstärke und entschied durch zwei gute letzte Aufschläge das Spiel doch letztendlich für die Mannschaft aus Burgbrohl.
Es spielten: Selenay Alan, Lisa Grothe, Amelie Kicherer, Mika Koll, Lena Schmidt, Ann-Kathrin Schneider und Ronja Strunk. Auf der Bank jubelten: Patrizia Sacher und Sabrina Koener.
