Allgemeine Berichte | 16.06.2014

Remagener Großveranstaltungen

Neues Sicherheitskonzept

Gestiegene Besucherzahlen machen neue Regelungen nötig

Remagen. Aufgrund der sehr hohen Besucherzahlen beim LebensKunstMarkt und beim Jakobsmarkt hat sich die Stadt Remagen dazu entschlossen, Sicherheitskonzepte für diese beiden Großveranstaltungen zu erarbeiten. Gemeinsam mit der Remagener Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz, der Polizei, der Kreisverwaltung Ahrweiler, der Werbegemeinschaft "Remagen mag ich" und mit Unterstützung eines externen Gutachterbüros für Veranstaltungssicherheit wurden in den letzten Monaten umfassende Konzepte diskutiert und Lösungen erarbeitet.

Mit ihrer Hilfe soll allen Beteiligten - Ausstellern, Besuchern, Anwohnern und Veranstaltern - auch bei Notfällen oder außergewöhnlichen Situationen ein hohes Maß an Sicherheit geboten werden.

So können auch weiterhin gelungene und unbeschwerte Veranstaltungen in Remagen garantiert werden. Die Besucher werden von den meisten der im Sicherheitskonzept vereinbarten Maßnahmen kaum etwas mitbekommen.

Das Auffälligste werden die großen grünen „Ausgangsschilder“ sein, die für die Zeit der Veranstaltung vorübergehend überall im Marktbereich aufgehängt werden. Sie sollen im Notfall Besucher schneller aus dem Veranstaltungsbereich bringen und den Einsatzkräften eine direktere Zufahrt ermöglichen. Neu ist auch die als „Festwache“ durchgehend von Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz besetzte Koordinierungs- und Einsatzleitstelle auf dem Platz an der alten Post. Alle Ausstellungsstände werden Sicherheitssektoren zugeordnet und erhalten von der Feuerwehr verschiedenfarbige Standschilder mit dreistelliger Standnummer und den Notfall-Rufnummern von Rettungsdienst/Feuerwehr und der Polizei.

So können Einsatzkräfte zum Beispiel bei einem Brand oder einem medizinischen Notfall gezielter zu eventuellen Einsatzorten gerufen werden.

Die Stadt Remagen bittet auch die Besucher und Anwohner um Mithilfe. Wichtig sei zum Beispiel, dass die für die Veranstaltungszeit eingerichteten Einbahnstraßenregelungen beachtet und vor allem die Rettungswege nicht zugeparkt werden. Um dies sicherzustellen, sind leider deutlich verstärkte Kontrollen notwendig.

Pressemitteilung

Stadtverwaltung Remagen

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