Anzeige Ihr 150-jähriges Jubiläum wird die Kreissparkasse Ahrweiler im nächsten Jahr gebührend feiern
Positiver Jahresausblick trotz niedriger Sparquote
Ahrweiler. Der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Ahrweiler, Dieter Zimmermann, zeigte sich zufrieden mit der Geschäftsentwicklung der Bank im ersten Halbjahr dieses Jahres. Man beobachte ein lebhaftes Kreditgeschäft und bewege sich bei dem erwarteten Betriebsergebnis leicht über den selbst gesteckten Zielen. Mit einer Bilanzsumme von 1,667 Milliarden Euro, 170 Millionen Eigenkapital und einer Eigenkapitalquote von 19,2 Prozent sieht Zimmermann die Bank auf einem erfolgreichen und soliden Kurs. Das Marktumfeld stellt nicht zuletzt wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase als schwierig dar. „Das hat dazu geführt, dass die Sparquote zur Zeit bei mageren sieben Prozent liegt“, erklärte Zimmermann. In dieses Bild passt, dass die Kundeneinlagen bei der Bank im ersten Halbjahr um sieben Millionen auf 1,34 Milliarden zurückgingen. Dieser Rückgang trübt bei den Verantwortlichen der KSK jedoch nicht den positiven Jahresausblick auf das zweite Halbjahr, da man die minimalen Verminderungen bei den Kundeneinlagen durch ein ausgesprochen lebhaftes und erfolgreiches Verbundgeschäft kompensieren konnte. KSK-Chef Dieter Zimmermann sieht, durch die lang anhaltende Niedrigzinsphase bedingt, deutliche Anzeichen dafür, dass das bei vielen Banken das Wachstum der Bilanzsummen an ihre Grenzen stoßen wird. Dies müsse man nicht überbewerten, da die Bilanzsumme allein noch nicht viel über den geschäftlichen Erfolg einer Bank aussage. In ihrem Kerngeschäft sieht sich die Kreissparkasse auf einem guten Weg. So stieg das Volumen der Kundenkredite in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 22 Millionen auf 1,215 Milliarden Euro. Diese erfreulichen Zahlen konnte Vorstandsmitglied Guido Mombauer durch die Ergebnisse einer Untersuchung ergänzen, die die KSK bei einem neutralen Marktforschungsunternehmen in Auftrag gegeben hatte, das die Position der Bank bei den Firmenkunden im Kreis Ahrweiler untersucht hat. Über 400 Firmenkunden wurden für diese Marktstudie befragt. „Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass wir der Marktführer im Firmenkundengeschäft im Kreis Ahrweiler sind“, erklärte Mombauer, der dieses für die KSK beruhigende Ergebnis mit den Zahlen der Studie belegen konnte. Erfreulich ist aus Sicht der Bank, dass man nicht nur die größten Marktanteile im Vergleich zu anderen Banken vorweisen kann, sondern auch bei der Kundenzufriedenheit punkten konnte und die KSK bei den größeren mittelständischen Firmen im Ahrkreis sehr deutlich den Markt dominiert.
Kontowecker und Klicksparen
Guido Mombauer nutzte die Pressekonferenz, um die innovativen Lösungen der Bank vorzustellen, die den Kunden im Zeitalter der Smartphones und des Online-Bankings einen besseren Service bieten. So wurde der neue „Kontowecker“ vorgestellt, der dem Kunden eine automatische Überwachung und Benachrichtigung über Kontobewegungen ermöglicht. Diese Kontoinformationen erfolgen je nach Kundenwunsch über die Sparkassen-App als push-Nachricht oder durch eine eMail oder SMS. Den „Kontowecker“ kann der Kunde nach eigenen Wünschen und seinen Bedürfnissen konfigurieren. So kann der Bankkunde den „Kontowecker“ so einrichten, dass er über eine festgelegte Umsatzhöhe, den Kontostand oder über festgelegte Über- oder Unterschreitungen des Kontostandes informiert wird. Im April dieses Jahres wurde zudem die Funktion „Klicksparen“ eingeführt, die sich vor allem an ein jüngeres Publikum wendet. Auch diese Anwendung wird durch die Sparkassen-App gesteuert und hat den trendigen Titel “Sparschwein to go“. Mit ihr kann ein eigenes Sparziel festgelegt werden. Dann ist es möglich, per Fingerklick unterschiedliche Beträge vom eigenen Girokonto ohne Formulare und Unterschriften oder TANs auf das eigene Sparkonto zu übertragen. Der aktuelle Stand bis zur Erreichung des Sparziels wird auf dem Smartphone dann auch visuell in Form einer Grafik angezeigt. Eine andere Innovation ist die Einführung der App „pushTAN“ bei der die Kunden TANs für das Banking über eine eigene, gesicherte App erhalten. Sie ist auf Smartphones und Tablet-PCs überall verfügbar und kann für Transaktionen beim Online-Banking, Mobile Banking und Software-Banking genutzt werden. Dies ist für mobile Nutzer besonders interessant, da ein Mitführen des TAN-Generators als notwendigem Zusatzgerät für Überweisungen entfällt.
Das Jubiläumsjahr 2015 wirft seine Schatten voraus
Im nächsten Jahr kann die Kreissparkasse Ahrweiler ihr 150-jähriges Bestehen feiern. „Dies ist für uns die eine Möglichkeit, zu zeigen, dass in unserem Kreditinstitut Tradition und Moderne und die Verwurzelung in der Region eine erfolgreiche Verbindung eingegangen sind“, erklärte Dieter Zimmermann, der darauf hinwies, dass die Bank im nächsten Jahr das Jubiläum mit Veranstaltungen und Sonderaktionen unter dem Motto „Unser Jubiläum vor Ort“ und einem Jubiläumsfestakt begehen wird. Den Auftakt bildet die Vorstellung der eigens aus diesem Anlass erstellten Chronik der Kreissparkasse Ahrweiler im November dieses Jahres. Ihr gesellschaftliches Engagement für den Ahrkreis setzte Kreissparkasse auch in den ersten Monaten dieses Jahres in gewohnter Form fort. So gab die Bank 228.800 Euro für Spenden, Sponsoring und Stiftungen aus. Die Unterstützung der Umweltlernschule des Kreises war ein Schwerpunkt der Fördermaßnahmen der Bank in der Vergangenheit. 45 von 65 Kindergärten des Kreises haben mit rund 1000 Kindern an dieser Aktion teilgenommen. In diesem Jahr wird die KSK eingereichte Nachhaltigkeitsprojekte zum Thema „Mülltrennung“ prämieren. -HS-
Zimmermann und Mombauer stellten innovative Lösungen der Bank vor.
