SPD-Kreistagsfraktion zu Gast im Haus der offenen Tür in Sinzig
Projekt „Youthvoice“ wurde vorgestellt
Forderungen zur besseren Einbindung von Jugendlichen in die Politik
Ahrweiler. Die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion und einige Kandidaten für den Kreistag ließen sich jüngst im HOT Sinzig das Projekt „Youthvoice“, welches von Jugend in Aktion im Rahmen des Strukturierten Dialogs gefördert wird, vorstellen. „Mach mit bei Youthvoice und verschaff Deiner Stimme Gehör!“ Nach diesem Motto wurden mehr als 400 Jugendliche aus dem Kreis Ahrweiler befragt. Der Fragenkatalog befasste sich mit den Bereichen Politik, Schule, Beruf und Freizeit. Die Ergebnisse sind dann zu einem Ideen- und Forderungskatalog zusammengestellt worden. Diese wurde von Anna Klein und Philipp Matthäus vorgestellt und an Pinnwänden erläutert. Die Rücklaufquote der Fragenkataloge war mit über 80% erstaunlich hoch. Auffallend dabei war, dass sich ein Viertel der Befragten für Politik interessierte und sich sogar engagieren würde. Aber gleichzeitig fühlt man sich von Politik und Verwaltung nicht gut informiert und die bestehenden Angebote kennt nur eine Minderheit der Jugendlichen. Die Befragten wünschten sich, dass die Politik stärker auf sie zugeht. Von Interesse waren aber auch die Ergebnisse zur Ausbildung und EU-Ebene.
Informationsfluss verbessern
Festgestellt wurde darüber hinaus, dass viele Informationen zu den Jugendlichen nicht durchdringen. Der Informationsfluss vom Jugendhilfeausschuss, den Politikern und von den Jugendpflegern zu den Jugendlichen muss verbessert werden. Aus dieser Aktion wurden letztendlich auch Forderungen entwickelt: Der jugendpolitische Schaukasten, das aktive Zugehen auf Jugendliche mit überparteilichen Informations- und Diskussionsveranstaltungen, einer Ausbildungs- und Berufsbörse. Des Weiteren eine verbesserte und kostengünstige Verkehrsanbindung im ländlichen Raum und eine kreisweite Koordinierung zur Information über Angebote der Jugendpflege sowie Jugend-Angebote der EU. Hier ging die Forderung in Richtung einer Kreisjugendbeauftragten. Die Liste endete mit der Forderung, zweimal im Jahr einen Jugendgipfel zu organisieren und Jugendräume als Treffmöglichkeit für Jugendliche in den kleinen Orten und in Eigenverantwortung einzurichten. Beim anschließenden sehr informativen Meinungsaustausch stellte sich dann auch heraus, dass seitens der Kreis-SPD die Themen aus der Studie in der Vergangenheit nicht nur aufgegriffen, sondern zum Teil auch umgesetzt wurden. So wurde zum Beispiel auf Antrag der SPD-Kreistagsfraktion jetzt ein „Tag der Kommunalpolitik“ im Kreis Ahrweiler eingeführt. Hier können sich die Schulen des Kreises über die Verwaltungsabläufe im Kreishaus informieren, an Kreistagssitzungen und bei den Vorberatungen der Fraktionen teilnehmen. Ferner zeigte sich, dass die Sozialdemokraten mit ihren Vorstellungen und Konzepten auf dem richtigen Weg sind. Die Forderung nach der Einführung von kostengünstigen Jugendtaxis außerhalb der Fahrzeiten öffentlicher Verkehrsmittel, und die Einrichtung von Jugendtreffs in eigener Regie sind die richtigen Ansätze. Zum Abschluss dankte Sebastian Sikkes, HOT-Mitarbeiter den Vertretern der Kreis-SPD für den Besuch und das gezeigte Interesse. Dann wurde noch eine Vereinbarung zwischen Teilnehmern des Projektes „Youthvoice“ und den Vertretern von Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Kirche unterzeichnet, indem man sich zu einem dauerhaften strukturierten Dialog und Kontakt mit den jungen Menschen verpflichtete.
Pressemitteilung der
SPD-Kreistagsfraktion Ahrweiler
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