Lebenshilfe baut in Hohenleimbach
Spatenstich zur Erweiterung des Lebenshilfehauses
aus Bad Breisig
Hohenleimbach. Die Lebenshilfe Kreis Ahrweiler hat mit dem Spatenstich die Erweiterung und Renovierung ihres Lebenshilfehauses gestartet. Aufbruch, Zusammenhalt, gelebte Inklusion – dafür steht dieser Tag.
Eingeladen waren die Menschen aus der Nachbarschaft. Bei Imbiss vom Grill stellte die Lebenshilfe ihre Pläne vor.
Mit dabei: Verbandsbürgermeister Johannes Bell (Brohltal), Ortsbürgermeister Thorsten Kabuth (Hohenleimbach) und Architekt Wolfgang Rumpf. Auch Bewohnerinnen und Bewohner, das Betreuungsteam und zahlreiche Nachbarn ließen sich den Auftakt nicht entgehen.
Ulrich van Bebber, Vorsitzender der Lebenshilfe Kreis Ahrweiler, machte aus seiner Freude keinen Hehl: „Dieser Tag ist ein echtes Aufbruchsignal. Wir schaffen mehr Raum, bessere Bedingungen und neue Möglichkeiten für unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Was uns besonders berührt: die herzliche Aufnahme im Dorf. Die Menschen in Hohenleimbach sind von Anfang an auf uns zugegangen – offen, neugierig, zugewandt. Diese Nachbarschaft ist ein lobendes Beispiel für gelungene Inklusion. Hier wird Teilhabe nicht verordnet, sondern gelebt.“
Ein Dank ging auch an die Politik vor Ort: „Thorsten Kabuth und Johannes Bell haben uns von der ersten Stunde an den Rücken gestärkt. Auf diese Zusammenarbeit war immer Verlass.“
Gebaut wird in zwei Etappen. Zuerst entsteht der Neubau als Erweiterung. Ab Herbst 2027 folgt die Renovierung des Altbaus. Im Mai 2028 soll alles stehen. Verantwortlich für die Planung ist das Büro Rumpf Architekten.
Die neuen Räume bringen mehr Platz für Betreuung, Begegnung und Teilhabe.
Für die Lebenshilfe ist das Haus weit mehr als ein Gebäude. Es gehört zum Dorf. Die Unterstützung vor Ort zeigt: Menschen mit Behinderung sind selbstverständlich Teil der Gemeinschaft.