„Bürger für Bürger“ Kempenich e.V.
Spende für Vereine und Gruppen
Kempenich. „Am Anfang war es nur eine Idee, doch schnell waren die Kandidatinnen und Kandidaten der FWG begeistert von diesem Vorschlag“ so Jochen Seifert, Vorsitzender der Gruppe.
Anstatt Geld für Plakate und Wahlpräsente für die Kommunalwahl 2014 auszugeben, entschloss man sich, jeweils 100 Euro an vier Kempenicher Vereine bzw. Gruppen zu spenden. Es wurden Vorschläge gesammelt, jedoch musste man schnell erkennen, dass man nicht allen, die es auch verdient hätten, eine Zuwendung zukommen lassen kann. In guter Tradition der FWG, nämlich basisdemokratisch, konnte dann jede Kandidatin / jeder Kandidat vier Vorschläge einbringen. Im Ergebnis wird nun Jugend- wie auch Seniorenarbeit unterstützt.
Der SC Kempenich (mit dabei Jugendleiter Volker Kämpf) erhielt die Spende wegen seiner herausragenden Jugendarbeit - über 100 Kinder und Jugendliche werden in den Abteilungen Fußball und Tischtennis betreut. Der Karnevalsverein mit seinem Vorsitzenden Winfried Schäfer und dem Schriftführer Patrick Groß hat ein ähnliches Potenzial mit den Funken/Stadtsoldaten, Kringelbuhrarmee und Blaubärchen, deren Ausstattung ständig erneuert werden muss. Die Original Goldbachmusikanten mit ihrem ersten Vorsitzenden Christoph Solluch haben Ende 2013 bei einer Informationsveranstaltung, mit großer Resonanz, ein Angebot für eine musikalische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen vorgestellt und hoffen damit, wie alle anderen Vereine auch, die Kinder für das Vereinsleben begeistern zu können. Erste Erfolge geben ihrem Angebot recht.
Neben der Förderung der Jugend, so die einhellige Meinung, sollte auch das ehrenamtliche Engagement der Katholischen Frauengemeinschaft, vor Ort mit Lore Bell, Margret Wehlen, Elfriede Schäfer, Gertrud Hartung und Rosel Klein, die unter anderem auch Seniorenmachmittage ausrichtet, mit einer Spende gewürdigt werden.
„Vielleicht greifen auch andere politische Gruppierungen die Idee der FWG auf und fördern Gruppen oder Vereine, die jetzt nicht bedacht werden konnten, obwohl es eigentlich alle verdient hätten“ gab sich Jochen Seifert am Ende zuversichtlich.
Pressemitteilung der FWG
„Bürger für Bürger“ Kempenich
