Das 27. Internationale Turnier des TC Blau-Weiß sieht vom 10. bis 17. August die internationale Spitze beim Aufschlag
Spiel, Satz und Sieg
Bad Breisig ist für acht Tage der Nabel der Senioren-Tenniswelt
Bad Breisig. Spiel, Satz und Sieg heißt es eine Woche lang vom 10. bis 17. August zum 27. Mal beim Internationalen Seniorenturnier des TC Blau-Weiß Bad Breisig. Acht Tage lang kämpfen in diesem Jahr wieder mehr als 350 Spielerinnen auf den Anlagen in Bad Bodendorf, Remagen und natürlich in Bad Breisig um insgesamt 10 000 Euro an Preisgeldern und um Punkte für die nationale und die Welt-Rangliste. Und so können sich die Zuschauer - im Vorjahr waren es mehr als 1000 Tennisfans - in den Altersklassen von 40 bis 80 Jahren bei den Herren und bis 75 Jahren bei den Damen auf absolutes Weltklasse Tennis freuen.
Das jedenfalls verspricht Turnierdirektor Uli Adams, der in der Turnierleitung Neuland betritt, unterstützt von zwei weiteren Neulingen: der stellvertretenden Vorsitzenden Andrea Plagemann und der Geschäftsführerin Rosemarie Neikes. Aber Adams stützt sich auch auf bewährte Kräfte, denn schon seit Jahren sind Dagmar Erben als Managerin im Vorfeld des Turniers, Sportwart Achim Neudeck und Turnierleiter Horst Kelling unverzichtbare Bausteine im Gesamtkomplex. Und der zählt mittlerweile zur „Champions League“ der Tennisturniere im Seniorenbereich als ITF-Turnier der Kategorie 1. Mehr geht einfach nicht und damit ist das Bad Breisiger Turnier einmalig in Deutschland und die Badestadt für acht Tage der Nabel der Senioren-Tenniselite. Namen gefällig? Bei den Frauen 70 trifft die Weltranglisten-Erste Michele Bichon (Frankreich) auf die Dritte, Heide Orth (Deutschland. Die Felder der Frauen 45 und der Herren 40 werden ebenfalls von Top-Spielern der Weltrangliste Angeführt. Bei den Frauen ist das die Litauerin Jurate Hardy und bei den Männern steht der Deutsche Gerhard Fahlke ganz vorne. Und auf Fahlke wartete härteste Konkurrenz, denn gleich neuen Spieler aus den Top-100 der Welt haben in dieser Altersklasse gemeldet. Ähnlich ist die Situation bei den Herren 60 für den Top-Spieler Roger Guedes aus Brasilien. Ihm machen gleich 7 Spieler aus den Top-50 der Welt das Preisgeld streitig. „Qualitativ ist das das beste Teilnehmerfeld, das wir jemals in Bad Breisig am Start hatten“, erklärten jetzt Uli Adams und Dagmar Erben unisono. „Aber der Sport ist nur die eine Seite der Medaille. Der familiäre Charakter des Turniers ist neben der sportlichen Ausrichtung der wichtigste Grund, warum wir Jahr für Jahr von den Spielerinnen gebucht werden. Hier werden Freundschaften geknüpft, die über das Turnier hinausgehen und beim allabendlich wechselnden Rahmenprogramm noch vertieft werden.“ Was insgesamt dafür sorgt, dass in der Stadt für Belebung in den ruhigen Ferienzeiten gesorgt wird.
So bestätigte Bürgermeister Weidenbach, dass „die Stadt in den letzten Jahren zur Turnierzeit ausverkauft“ war. Was sich mit etwa 1000 Übernachtungen auch im wirtschaftlichen Bereich besonders im Gastronomie, Hotel- und Pensionswesen niederschlug. Und auch die neue Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch sieht dieses Turnier als einen großartigen Werbeträger für Bad Breisig: „Städte definieren sich oft über Ereignisse. Oberammergau, Bayreuth im Großen, aber auch Mayen durch die Burgfestspiele oder Schuld über seine Freilichtbühne. Und Bad Breisig eben mehr und mehr durch dieses Tennisturnier, das die Stadt daher auch nach besten Kräften unterstützt.“ Doch das alleine reicht nicht aus, um ein solches Turnier zu veranstalten. Und so nennt Uli Adams die Sicherung des finanziellen Rahmens ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt, Wirtschaft und Vereinen und bedankt sich neben Kleinsponsoren beim Thönissteiner Brunnen, der Bitburger Brauerei, der Volksbank, der Kreissparkasse, der EVM, dem Sportbund und dem Tennisverband Rheinland.
Jede Menge Zuversicht vor dem ersten Aufschlag zum 27. Senioren-Turnier des TC BW Bad Breisig strahlten die Verantwortlichen um den Vereinsvorsitzenden und Turnierdirektor Uli Adams, Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch, Bürgermeister Bernd Weidenbach und die Vertreter der Sponsoren aus. Da wollte auch der Nachwuchs nicht zurückstehen, der sich zurzeit beim Feriencamp unter Leitung von Jugendwartin Katharina Sitko auf der Anlage tummelt.Foto: TER
Artikel melden
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Manga jetzt in der Stadtbibliothek verfügbar
- Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Transparenz statt Taktikspielchen: 24h-Reglement sorgt für Ausgleich
Hoher Aufwand für hohe Chancengleichheit
Nürburgring. Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring erfahren in diesem Jahr einen spektakulären Andrang. Nicht nur Fans aus der ganzen Welt wollen bei dem legendären Langstreckenrennen vor Ort sein, sondern auch immer mehr internationale Teams. Die hohe Nachfrage sorgt auch für eine große Herstellervielfalt: Mit Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche werden voraussichtlich neun verschiedene Marken alleine in der Top-Klasse SP9 vertreten sein.
Weiterlesen
Oberbürgermeister Dirk Meid zum Tod des Schauspielers Mario Adorf
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf
Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.
Weiterlesen
Zum Tod von Mario Adorf
Ministerpräsident Alexander Schweitzer würdigt Mario Adorf als Weltstar mit rheinland-pfälzischen Wurzeln
Mit großer Betroffenheit und Trauer hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer auf den Tod des Schauspielers und Trägers der Carl-Zuckmayer-Medaille, Mario Adorf, reagiert. „Mario Adorf war ein Ausnahmeschauspieler und Weltstar, der seiner Heimatstadt Mayen und dem Land Rheinland-Pfalz stets eng verbunden blieb.
Weiterlesen
