Politik | 26.01.2015

Horst Gies und Guido Ernst:

Unterrichtsausfall im Kreis Ahrweiler schwächt die Bildungschancen aller Schüler

Horst Gies (li.) und Guido Ernst, MdL (CDU).Privat

Kreis Ahreiler. Das erste Schulhalbjahr ist bald vorbei, aber der Unterrichtsausfall ist nach wie vor erschreckend hoch“, erklären die örtlichen Abgeordneten Horst Gies und Guido Ernst der CDU-Landtagsfraktion. „Auch wenn Ministerin Reiß von guter Unterrichtsversorgung spricht: Die Realität sieht anders aus. Landesweit fallen jede Woche rund 16.000 Unterrichtsstunden aus - das sagt sogar die Landesregierung. Damit ist die Situation noch immer deutlich schlechter als zum Antritt der rot-grünen Landesregierung 2011“, erklärt Ernst. Der kurzfristige Unterrichtsausfall durch Krankheiten, Klassenfahrten und Konferenzen verschärft die Situation noch zusätzlich. Auch der Kreis Ahrweiler bleibe davon nicht verschont. An allen Schulen, von der Grundschule übers Gymnasium bis zu den Berufsbildenden Schulen: Jede Woche fehlten den Schülern 431 Unterrichtsstunden, so der CDU-Abgeordnete Horst Gies. Wenn dann noch Lehrer krank würden oder eine Klassenfahrt anstehe, fiele noch mehr Unterricht aus. Durch diese kurzfristigen Lücken gab es im vergangenen Schuljahr allein an den Schulen in Kreis Ahrweiler noch zusätzlich 12734 fehlende Unterrichtsstunden. „Diese Stunden fehlen dann unseren Kindern. Für sie ist jede Stunde wichtig, um die Unterrichtsinhalte zu verstehen und einzuüben. Die Zeit für individuelle Förderung der Schwachen wie auch der Begabten bleibt zwangsläufig auf der Strecke. Die Landesregierung weiß das genau. Gerade deshalb versucht sie nun, den Unterrichtsausfall erneut zu vertuschen. Sie will Pflichtstunden von Differenzierungsstunden unterscheiden - das ist realitätsfern und irreführend. Denn nach dem Willen von Rot-Grün sollen die Schulen heute die ganze Breite des Begabungsspektrums inklusive behinderter Schüler in einer Klasse abbilden. Dazu benötigen sie aber auch alle Unterrichtsstunden. Mit einem Rekord-Unterrichtsausfall ist es nicht möglich, dieser herausfordernde Aufgabe gerecht zu werden. Wer - wie die Landesregierung - bewusst einen anderen Eindruck erweckt, der fährt die Bildung sehenden Auges vor die Wand“, so Guido Ernst.

Pressemitteilung

Guido Ernst, MdL (CDU und

Horst Gies, MdL (CDU)

Horst Gies (li.) und Guido Ernst, MdL (CDU).Foto: Privat

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