St. Stephanus-Kirmes in Gönnersdorf
Vinxtbachtalgemeinde feierte vier Tage lang Kirchweihfest
Livemusik, Schausteller und traditionelles Frühschoppen sorgten für beste Unterhaltung
Gönnersdorf. Der Gönnersdorfer Dorfplatz stand kürzlich im Mittelpunkt des Geschehens im beschaulichen Ort im Vinxtbachtal. Die Gönnersdorfer Bevölkerung feierte mit vielen Gästen ihre diesjährige St. Stephanus-Kirmes. Rund um den Dorfplatz hatten die Schausteller Karussell, Schießbude, Losbude und weitere Stände für Süßigkeiten und Geschenke aufgebaut und so bestens für die Kinder der Kirmesbesucher gesorgt. Der Junggesellenverein Gönnersdorf, als Ausrichter der Kirmes, sorgte derweil dafür, dass niemand Durst leiden musste. Der Ausschank war bei allen Veranstaltungen stets umlagert und der Imbiss sorgte dafür, dass alle Besucher satt wurden. Auch die am Abend geöffnete Sektbar war ein willkommener Treffpunkt. Heiß begehrt waren an allen Kirmestagen besonders die schattigen Plätze am Rande des Dorfplatzes, zumal diese auch gegen kurzzeitige Regenschauer Schutz boten.
In Gönnersdorf finden die Kirmesveranstaltungen traditionell als Open-Air-Events statt. Eröffnet wurde die diesjährige St. Stephanus-Kirmes freitags mit der Eröffnung des Bierbrunnens und einem sich anschließenden Spätschoppen. Die offizielle Eröffnung fand dann samstags mit dem Fassanstich durch Ortsbürgermeister Martin Braun statt, zu dem auch Bürgermeister Bernd Weidenbach begrüßt werden konnte. Werner Marx wurde geehrt, weil er seit vielen Jahren mit seinen Böllerschüssen im ganzen Ort die Kirmes lautstark verkündet.
Durchgehend gute Stimmung
Schnell breitete sich eine schöne Kirmesstimmung auf dem Festgelände aus, zumal Ortsbürgermeister Martin Braun sich es auch dieses Jahr nicht nehmen ließ, den Junggesellen ein Fass Bier zu stiften. Um 21 Uhr sorgte die Band „Skybagg“ für die nötige Partystimmung. Ab 22 Uhr hatte die Sektbar geöffnet und ließ so manchem zu einem leckeren Getränk greifen. Man feierte am Samstagabend bei herrlichem Sommerwetter erneut bis weit in die Nacht auf dem Dorfplatz.
Am Sonntagmorgen stand zunächst der Kirchgang auf dem Programm. Um 9.30 Uhr zelebrierte Pfarrer Günter Marmann den Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephanus. Im Anschluss an die heilige Messe ging man im Festzug zum Ehrenmal auf dem Friedhof, wo die St. Hubertus-Schützengesellschaft im Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege einen Kranz niederlegte, bevor es anschließend wieder zum Dorfplatz ging, wo mit dem Frühschoppen das bunte Kirmestreiben fortgesetzt wurde.
Aufgelockert wurde der Tag auch durch den Meterpokal, den die Stadtsoldaten Brohl gewinnen konnten. Auf die Plätze kamen hier der JGV Löhndorf und der JGV Oberbreisig. Da mit Imbiss und Ausschank für das leibliche Wohl bestens gesorgt war, ließen viele die heimische Küche an diesem Tag geschlossen. Ab 14 Uhr hatte man ein leckeres, reichhaltiges Kuchenbüffet auf dem Festgelände aufgebaut. Das Duo „Guido und Guido“ sorgte ab 16 Uhr bis spät in den Abend für ausgezeichnete Stimmung unter den Festgästen.
Dorfgemeinschaft erhält gemeinsam altes Brauchtum
Auch den Kirmesmontag begann man mit einem von Pfarrer Lothar Brucker gehaltenen Gottesdienst um 10 Uhr. Nach der heiligen Messe fand das Kirmestreiben anschließend seine Fortsetzung im traditionellen Frühschoppen auf dem Dorfplatz. Auch diese Open-Air-Veranstaltung war gut besucht und zog insbesondere in den späten Nachmittags- und Abendstunden auch viele Gäste aus den benachbarten Gemeinden an.
Den Kirmesabschluss machte ab 15.30 Uhr erneut die „Sunshine-Dance-Band“, die in bewährter Manier ihre Musik erklingen ließ und für allerbeste Unterhaltung der zahlreichen Gäste sorgte.
So konnte der veranstaltende Junggesellenverein Gönnersdorf mit dem Besuch und dem Verlauf der Veranstaltungen zufrieden sein.
Die Gönnersdorfer Kirmes zeigte erneut, dass altes Brauchtum zu erhalten ein großes Anliegen der Dorfgemeinschaft sein muss, weil sonst etwas im dörflichen Leben fehlen würde. Der Junggesellenverein Gönnersdorf kann sich sicher sein, dass die Gönnersdorfer Kirmes nichts an Attraktivität verloren hat.
Die St. Hubertus-Schützengesellschaft legte im Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege einen Kranz nieder.