Allgemeine Berichte | 21.06.2019

Abschlusstag der Waldorfer Vorschulkinder

Von der Arche Noah in die Savanne

Nach einem Gottesdienst unternahmen die zukünftigen Erstklässler einen Ausflug nach Bonn ins Museum König

Am Bahnhof in Bonn stärkten sich die Kinder mit einem Eis. Foto: privat

Waldorf. Den Vorschulkindern des Waldorfer Kindergartens stand ein aufregender Tag bevor. Einige Wochen lang hatten sich die Kinder darauf vorbereitet.

Der Abschlusstag begann mit einem Gottesdienst zum Thema „Gemeinsam stark unter dem Schutz Gottes“. Gemeindereferentin Josefine Bonn, die das Erzieherteam tatkräftig unterstützte, begrüßte zu Beginn des Gottesdienstes alle Familien und Kinder, besonders die Vorschulkinder. Diese zeigten den Gottesdienstbesuchern ein Rollenspiel zur Geschichte der Arche Noah, in dem es in erster Linie um Zusammenhalt, Rücksichtnahme und achtgeben auf die Anderen ging, damit alle in der Arche überleben konnten. Die jüngeren Kinder unterstützten die Großen mit ihrem Gesang. Zu den Fürbitten legten die Vorschulkinder Tücher in den Farben des Regenbogens vor den Altar. Ehe Josefine Bonn die Kinder am Ende des Gottesdienstes segnete, überreichten die Erzieherinnen den stolzen Vorschulkindern die selbstgebastelten Schultüten. Astrid Gehrke, Leitung des Waldorfer Kindergartens, dankte zum Schluss allen Eltern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie Bonn für die Unterstützung und wünschte den Vorschulkindern einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt.

Nach einer kleinen Mittagspause trafen sich die Vorschulkinder mit den Erzieherinnen am Kindergarten, um gemeinsam zum Ausflug aufzubrechen. Nach einer spannenden Fahrt mit Auto, Zug und U-Bahn wurde die Vorschultruppe im Museum König in Bonn durch die Savanne geführt. Hier durften die Kinder Löwen-, Geparden- und Leopardenfell sowie Schlangenhaut streicheln, erfuhren viele interessante Dinge über die Tiere, die in der Savanne leben, konnten Wirbelkörper der Giraffe mit denen des Menschen vergleichen, riesige Elefantenbackenzähne anschauen sowie Stoßzähne und ein Stückchen Horn des Nashorns betasten. Nach der Führung durch die Museumspädagogin blieb noch Zeit, um auf eigene Faust die anderen Bereiche des Museums, wie den Regenwald, die Arktis und die Wüste, zu besuchen. Die Rückfahrt erfolgte wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis Remagen und dann in privaten Pkw zurück nach Waldorf.

Währenddessen hatten die Eltern der Vorschulkinder bereits Tische, Bänke und ein reichhaltiges Büffet aufgebaut, um mit den Kindern und den Erzieherinnen gemeinsam Abschied zu feiern. Die Eltern und Kinder bedankten sich bei den Erzieherinnen für die geleistete Arbeit und überreichten ein Johannisbeerbäumchen für den Garten sowie einen Bilderrahmen mit Fotos der Kinder als Erinnerung an die gemeinsame Zeit. Natürlich freuen sich die Kinder, den Kindergarten noch bis zum Beginn der Schulzeit und später auch einmal in den Ferien besuchen zu können.

Am Bahnhof in Bonn stärkten sich die Kinder mit einem Eis. Foto: privat

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