Allgemeine Berichte | 03.11.2014

Förderverein - ein Glücksfall für das Marienhaus St. Josef Bad Breisig

Vorstand des Fördervereins von erfreulicher Benotung überrascht

Der alte und neue Vorstand des Fördervereins und der Heimleiter. Dr. Gerhard Gritze, Franz-Heiner Butenkemper, Werner Heer, Hermannjosef Berg, Peter Krahforst (v.l.). -FA-

Bad Breisig. Im Marienhaus St. Josef fand unter Vorsitz von Franz-Heiner Butenkemper die Jahreshauptversammlung des diesem Seniorenheim dienenden Fördervereins statt. Einen wichtigen Wortbeitrag lieferte Heimleiter Hermannjosef Berg: „Wir sind froh, dass wir den Förderverein haben. Er ist ein wesentliches Element der Qualität unseres Hauses. Gerade wird bekannt, dass unser Haus in der neuesten Ausgabe von ‚FOCUS - SPEZIAL‘ als eines der besten Seniorenheime Deutschlands eingestuft worden ist. Das macht uns stolz und bestätigt den Erfolg unserer Arbeit - und zu dieser tollen Beurteilung hat auch der Förderverein einen hohen Teil beigetragen.“ Die hohe Klassifzierung des Bad Breisiger Alten- und Pflegeheims wird von den Fachleuten unter anderem mit der idealen Lage des Hauses mitten in der Quellenstadt begründet, dabei angebunden an die wunderbare Rheinlandschaft. Das Haus biete den Bewohnern stets die Möglichkeit zur Teilnahme am öffentlichen Leben der Stadt. Hervorzuheben sei die hervorragende medizinische Betreuung (Benotung des medizinischen Dienstes der Krankenkassen dafür: 1,3), die ständige Verfügbarkeit besonderer therapeutischer Hilfsmittel, wie sie vom Förderverein beschafft wurden. Besonders anerkannt wird die sachbezogene, gute Arbeit des gesamten Pflegepersonals. Ein weiteres Plus sei Möglichkeit zur entspannten Freizeitgestaltung der Bewohner mittels Konzerten (dank des vom Förderverein gestifteten Konzertflügels) und anderen Veranstaltungen usw. „Unser Haus bietet eine hohe Lebensqualität im Alter - das wird in der Beurteilung der FOCUS-Redaktion gewürdigt. Dazu gehört auch, dass unser überaus angestrengt arbeitendes Personal durch die vom Förderverein zur Verfügung gestellten technischen Hilfsgeräte spürbar entlastet wird. Das strahlt auf die zu betreuenden Senioren positiv aus.“ Soviel Lob, Anerkennung und positive Nachrichten des Heimleiters waren die rechte Würze für die Generalversammlung des seit 20 Jahren für das Marienhaus tätigen Fördervereins „Klösterchen“. Franz-Heiner Butenkemper, der Vorsitzende, konnte angesichts solcher Neuigkeiten seine Genugtuung nicht verbergen. Aus seinem Tätigkeitsbericht ging hervor: Immerhin hat Förderverein in den zwei Jahrzehnten seiner unterstützenden Leistung für das Marienhaus (der Verein bestand sogar schon sieben Jahre vorher) Großes geleistet. Dabei hatten sich auch eine Reihe inzwischen verstorbener Mitglieder große Verdienste erworben. Der Vorsitzende nannte als Beispiele den einstigen Bürgermeister Hubert Busch, den verstorbenen Landrat-Stellvertreter Gerhard Steffens und den ehemaligen Verkehrsamtsleiter Jo Klerings, die mit vielen anderen das Entstehen des Seniorenheims durch die Waldbreitbacher Schwestern erst ermöglicht hätten. Ihnen und weiteren Verstorbenen galt das kurze Gebet der anwesenden Mitglieder. Mit Waltraud Kallen wurde dazu auch ein noch lebender, aber durch Krankheit ausgefallener, lange wichtiger Motor des Vereins erwähnt, ihr wurde angemessen gedankt.

Franz-Heiner Butenkemper und der Geschäftsführer Werner Heer zählten eine Reihe der wichtigsten Leistungen auf, die vom Förderverein im Dienst der Bewohner des Seniorenheims über die Jahrzehnte erbracht wurden. Dazu gehörte zum Beispiel die Bestuhlung der rheinseitigen Freiterrasse. Die Finanzierung eines Kleinbusses war ebenfalls eine der ersten Leistungen, die Anschaffung eines Konzertflügels eine der nachhaltigsten, denn das Instrument wird vielfach konzertant genutzt. Erwähnenswert auch die Beschaffung wichtiger therapeutischer Geräte, die Finanzierung bedeutender musikalischer Veranstaltungen, von Vorträgen, Theateraufführungen, die Mit-Organisation von hauseigenen Festen, Investitionen in die Ausstattung der Kapelle usw. Für all dies wurden hohe fünfstellige Spenden-Aufkommen gesammelt, verwaltet und wieder sinnvoll - ausschließlich im Interesse der Alten - ausgegeben. „Unser ganzes Bestreben ist, dass sich die Bewohner im Marienhaus St. Josef zu Hause fühlen,“ erläuterte der unermüdlich in seiner selbst gewählten Aufgabe involvierte Franz-Heiner Butenkemper. Dabei helfen ihm zur Zeit 56 zahlende Mitglieder des Fördervereins. Kassierer Peter Krahforst berichtete von einem beachtlichen Kassenbestand, der die Möglichkeit weiterer Unterstützungs-Maßnahmen eröffnet. Heimleiter Hermannjosef Berg machte deutlich, dass es trotz steigender Herausforderungen dem Team des Marienhauses es ein Herzensanliegen sei, den Alten im Seniorenheim ein zufrieden stellendes häusliches Umfeld zu erhalten. Er habe dabei höchste Anerkennung für den selbstlosen, von christlichen Idealen getragenen Einsatz von Franz-Heiner Butenkemper und seinen Helfern. Zum Versammlungsleiter für die satzungsgemäße Neuwahl des Vorstands erkoren, empfahl Berg die Bestätigung der amtierenden Vereinsführung. „Mit mehr Liebe zur Sache und Erfolg kann man diese Tätigkeiten nicht erledigen“, meinte er. So kam es denn wunschgemäß zur einstimmigen Wiederwahl von Franz-Heiner Butenkemper (Erster Vorsitzender), Dr. Gerhard Gritze (Stellvertreter), Werner Heer (Geschäftsführer) und Peter Krahforst (Kassierer). Gegen Ende der Versammlung wurden noch einige Anregungen von Bewohnern des Seniorenheims diskutiert, unter anderem auch der Wunsch, doch wieder die früher einmal vorhandene direkte Anbindung des Geländes hin zur Rheinpromenade wieder einzuführen. Möglichkeiten dazu will man im Vorstand zusammen mit der Heimleitung demnächst überlegen.

Der alte und neue Vorstand des Fördervereins und der Heimleiter. Dr. Gerhard Gritze, Franz-Heiner Butenkemper, Werner Heer, Hermannjosef Berg, Peter Krahforst (v.l.). Foto: -FA-

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